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Jäger und Sammler beim Flohmarkt

Eichfelde Jäger und Sammler beim Flohmarkt

Seit mehr als acht Jahren trommeln die Mitglieder vom Dorfverein Eichenfelde zu Veranstaltungen. Eine feste Größe ist dabei der alljährliche Flohmarkt. Auf dem Sportplatz tummelten sich am Sonnabend Schnäppchenjäger. Doch gerade die Gespräche beim Feilschen machen eine gute Atmosphäre aus. Von nah und fern strömten die Besucher zum Sportplatz des Dorfes.

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Anke Liefland (l.) nutzte an ihrem Stand zum vierten Mal den Heimvorteil.

Quelle: Christamaria Ruch

Eichfelde. Bei 60 Ständen ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Am Sonnabend schrammten die Mitglieder vom Dorfverein in Eichenfelde ganz knapp an dieser Marke vorbei. 55 nicht gewerbliche Aussteller markierten beim Flohmarkt wieder einmal einen neuen Rekord. Trotz erstmalig erhobener Gebühren für die Stände.

Auch bei der kulinarischen Strecke ließen sich die Frauen und Männer nicht in Verlegenheit bringen. Kaum war der Kuchen alle, zauberten sie noch Waffeln und Torten herbei. Doch der Reihe nach. Der Sportplatz in Eichenfelde war beim 8. Flohmarkt wieder eine angesagte Adresse. Nicht nur Einwohner aus der Region Wittstock sondern auch aus Kyritz oder Mecklenburg rückten am Sonnabend ihre ausgemusterten Schätze ins Licht.

Gute Gespräche gehören dazu

Anke und Frank Liefland nutzten als Einwohner von Eichenfelde zum vierten Mal den Heimvorteil. Gemeinsam mit einer Freundin und den Schwiegereltern bauten sie drei Stände auf. „Modern oder Alt, Glas, Kristall oder Keramik und Handarbeiten – alles ist im Angebot“, so Anke Liefland. Nach drei Stunden konnte sie schon eindeutig die Hitliste bestimmen: Moderne und schlichte Deko geht am besten, da ist schon alles verkauft.“ War letztes Jahr noch Kristall bei einzelnen Liebhabern gefragt, erwies sich das nun als Ladenhüter. Doch das nahm Anke Liefland sportlich. „Gute Gespräche sind wichtig. Vor allem die Älteren kommen mal raus und können reden“, sagte sie. Auch wenn auf einigen Artikeln von ihr Preise standen, „alles ist Verhandlungssache.“

Sogar bis zu Gemüsepflanzen oder Kräutern reichte das Angebot beim Markt. Auch zwei Kaninchen mischten sich unter den Flohmarkt. Unterdessen hatten die Frauen und Männer vom Dorfverein am Büfett voll zu tun. 22 Kuchen waren schon am Mittag ausverkauft. „Wir sind ja hier im Dorf fürs Improvisieren bekannt“, sagte Vereinschef Thomas Behrendt. Kurzerhand orderte er im Dorf Waffelteig nach und wie aus dem Nichts trudelte noch eine taufrische Erdbeertorte ein. Auch das eingespielte Grillteam aus Julia Behrendt und Isabel Schumacher legte sich ordentlich ins Zeug.

Von Christamaria Ruch

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