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Ostprignitz-Ruppin Jäger zeigen ihre Trophäen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Jäger zeigen ihre Trophäen
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16:38 12.03.2017
Diese Rotwild-Trophäe stammt von einem Tier, das als Fallwild eingeordnet wurde. Es ist nicht durch einen Jäger zu Tode gekommen.Quelle: Cornelia Felsch
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Gühlen-Glienicke

Unter den großen Rothirsch-Trophäen, die am Sonnabend im Versammlungsraum der Märkischen Puten Gesellschaft in Gühlen-Glienicke zu sehen waren, gab es in diesem Jahr ein besonderes Prachtexemplar. Der 34-Ender, der im Jagdbezirk Rägelin erlegt wurde, brachte dem Jäger eine Goldmedaille für seine Trophäe ein. „Nur wenn man das Jagdrevier nachhaltig bewirtschaftet, können die Tiere auch alt werden“, sagt Thomas Neudecker von der Hegegemeinschaft Ruppiner Heide.

Thomas Neudecker (l.) zeigt einem Besucher das gewaltige Rothirschgeweih des 34-Enders, der bei Rägelin erlegt wurde. Quelle: Cornelia Felsch

Die Mitglieder der Hegegemeinschaft dokumentieren mit ihrer Ausstellung alljährlich, was sie unter nachhaltiger Bejagung verstehen. Unter den wichtigsten Trophäen des Jagdjahres 2016/2017 waren neben 87 Rotwildgeweihen auch die Hörner eines Mufflons zu bewundern. Nach Aussagen von Andreas Sidow von der Unteren Jagdbehörde des Landkreises Ostprignitz-Ruppin sind vier dieser Tiere bei Rheinshagen geschossen worden. Die in unserer Region recht seltenen Mufflons sind allerdings bei den Jägern nicht so gern gesehen. „Sie sind eher unerwünscht, denn wir wollen in unseren Revieren nicht noch mehr Schalenwildarten haben“, sagt Thomas Neudecker. „Das wäre dann die Nummer fünf, die aber nicht hierher gehört. Mufflons werden aber bevorzugt vom Wolf gerissen.“

Auch ein Wolfspaar hat sich angesiedelt

Das Raubtier, das sich nun wieder zunehmend seinen Lebensraum in Brandenburg zurückerobert und von dem es seit 2016 auch ein geschlechtsreifes Paar im Bereich der Hegegemeinschaft gibt, beschäftigte die Jäger auch am Sonnabend bei ihrer Vollversammlung. „Nach Aussagen der Fachleute verkraften wir auf unseren Flächen auch noch ein zweites Wolfsrudel“, sagte der Vorsitzende der Hegegemeinschaft, Werner Ludwig. „Wir müssen uns mit dem Wolf beschäftigen und sehen, wie die Bestandsentwicklung sein wird.“ Vielen Jägern ist bereits klar, dass sie wohl kaum in der Lage wären, die Bestände durch die Jagd zu reduzieren. „Wie schwierig das ist, sehen wir ja bereits bei den Waschbären und Marderhunden.“ Wenn sich der Wolf weiter ausbreitet, wird das auch die Streckenstatistik der Hegegemeinschaften verändern. Allerdings nach Meinung der Wolfsexperten eher qualitativ als quantitativ, da der Wolf vor allem kranke und alte Tiere bevorzugt.

Noch machen die Jäger ihre Rechnung ohne den Wolf. Im kommenden Jagdjahr wollen sie in den Hegebereichen Alt Ruppin, Gadow und Steinberge 780 Tiere erlegen – so steht es zumindest auf dem Abschussplan für Rotwild. Diese Wildart spielt im Bereich der Hegegemeinschaft „Ruppiner Heide“ die größte Rolle. Tipps zur Rotwild-Bestandsermittlung gab es am Sonnabend vom Experten, dem Wildbiologen Christoph Stubbe. „Auch wenn Herr Stubbe meint, dass wir mit unseren Ergebnissen schon sehr nah am Ziel sind, so zeigen uns die Wildschäden, was noch zu tun ist“, sagte der Wildbewirtschafter der Gemeinschaft Bernd Ohnesorge.

Von Cornelia Felsch

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