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Ostprignitz-Ruppin Neuruppiner schießt am besten
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppiner schießt am besten
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00:31 02.07.2015
Die Mannschaft OPR I siegte beim Landeswettbewerb im jagdlichen Schießen. Quelle: W.Howe
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Manker

Seit März gibt es im Landkreis Ostprignitz-Ruppin nur noch einen Jagdverband. Kyritzer, Wittstocker und Neuruppiner Jäger gehen jetzt gemeinsame Wege und vertraten ihren Kreis am 13. Juni auch gemeinsam bei der Landesmeisterschaft im jagdlichen Schießen im Wittstocker Ortsteil Alt Daber. An der 22. Landesmeisterschaft nahmen 108 Jäger aus 15 Kreisjagdverbänden teil.

Was nach Freizeitvergnügen aussieht, ist für die Jäger ein wichtiger Bestandteil der Jagdausübung. „Wir wollen das Wild so erlegen, dass ihm Stress und Schmerzen möglichst erspart bleiben“, sagt Kreisschießobmann Bernd Voigt von der Jägerschaft Manker bei Neuruppin.

Auch die öffentliche Sicherheit ist ein wichtiger Aspekt. Schließlich soll während der Jagd kein Mensch verletzt werden. „Das setzt aber voraus, dass die Jäger auch regelmäßig den Schießstand besuchen“, sagt Bernd Voigt. Ganz zufrieden ist er in dieser Beziehung mit seinen Verbandskollegen allerdings nicht. „In Mecklenburg-Vorpommern muss jeder Jäger mindestens einmal im Jahr einen Schießnachweis vorweisen. Diese Regelung gibt es bei uns nicht“, sagt der Schießobmann. „Ich würde es sehr begrüßen, wenn das auch bei uns eingeführt werden würde, damit der Umgang mit der Waffe auch regelmäßig trainiert wird.“

Björn Schleweis aus Neuruppin verteidigte seinen Landesmeistertitel mit Rekordpunktzahl. Quelle: W.Howe

Im Revier der Mankeraner Jägerschaft wird vorwiegend Rehwild geschossen. Aber auch Wildschweine verbergen sich gern auf den Feldern, wenn Mais und Getreide gewachsen sind. Jetzt wo die Schweinepest schon im Osten Polens angekommen ist, müssen wir vor allem die Wildschweine intensiv bejagen“, sagt Bernd Voigt. „Auf Grund der Warenströme innerhalb Europas kann die gefährliche Schweinekrankheit ganz schnell nach Deutschland kommen“, sagt er. Da im Revier Manker auch die Zahl der Waschbären und Marderhunde stetig zunimmt, müssen auch hier die Jäger regulierend eingreifen. Zum Schutz der Wiesenvögel stellt die Jägerschaft Lebendfallen in ihren Revieren auf. Sie sind aber nicht nur eine Gefahr für die brütenden Vögel, sondern auch für die Jagdhunde.

Bereits im Mai dieses Jahres beteiligten sich 26 Verbandsmitglieder an der Kreismeisterschaft; die besten zwölf Schützen wurden für die Landesmeisterschaft nominiert. Der Kreis Ostprignitz-Ruppin stellte zwei Mannschaften. Neben dem Kugelschuss auf Reh- und Fuchsscheibe in einer Entfernung von 100 Metern muss auch das sichere Treffen beweglicher Ziele absolviert werden. Auf eine Entfernung von 50 Metern muss ein laufender Keiler erlegt werden. Das Tontaubenschießen mit Schrot simuliert den Schuss auf Flugwild und wird in zwei verschiedenen Disziplinen trainiert. Der 43-jährige Landesmeister Björn Schleweis aus Neuruppin konnte seinen Landesrekord aus dem vergangenen Jahr erneut verteidigen. Mit 343 Punkten von 350 möglichen Punkten siegte er auch diesmal.

Von Cornelia Felsch

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