Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Jeden Tag eine Adventsüberraschung

Rheinsberg Jeden Tag eine Adventsüberraschung

Die Rheinsberger Unternehmer haben einen wandelnden Adventskalender aus der Taufe gehoben: Sie bieten gemeinsam mit Vereinen und Institutionen vorweihnachtliche Aktionen an 24 Tagen im Dezember. Doch dabei soll es nicht bleiben. Sie wollen auch sonst ein bisschen Schwung ins Rheinsberger Stadtleben bringen.

Voriger Artikel
Ein Bildungslehrpfad entsteht
Nächster Artikel
Die „Groove Factory“ lässt es krachen

Susanne Gast (l.) und Nadine Hille präsentieren das Adventskalenderplakat. Die Zahl zeigt, wann eine Aktion am jeweiligen Standort stattfindet.

Quelle: Celina Aniol

Rheinsberg. Klinken putzen gehen, damit an jedem der 24 Tage vor Weihnachten die Augen der Rheinsberger und ihrer Gäste vor Freude glänzen? „Oh nein, das mussten wir gar nicht“, wehrt Susanne Gast vom Hotel „Haus Rheinsberg“ ab. „Jeder, den wir angeschrieben haben, wollte unbedingt mitmachen – und die, die wir nicht angesprochen haben, drängen darauf, beim nächsten Mal mitmachen zu dürfen.“ Auch die Rheinsberger, die von der ersten Auflage des Rheinsberger Adventskalenders erfahren haben, waren begeistert, erzählt Nadine Hille, die sich im Hafendorfhotel „Maritim“ ums Marketing kümmert. „Egal, ob ich beim Arzt oder beim Friseur war, alle wollten gleich wissen, wie unsere Aktion funktioniert, und fanden die Idee richtig, richtig gut.“

24 Aktionen an 24 Tagen vor Weihnachten

Das Konzept ist denkbar einfach: An jedem Adventstag, meistens am Nachmittag, lädt ein Unternehmen, ein Verein oder eine Institution aus Rheinsberg und Umgebung zu einer vorweihnachtlichen Aktion ein. Zum Plätzchenbacken (2. Dezember bei Bäcker Janke) oder zum Eisstockschießen (1. Dezember am Seepavillon), zum Instrumentenbasteln (23. Dezember in der Musikbrennerei) oder zur winterlichen Führung (21. Dezember im Schloss), zur Weihnachtspantomime (11. Dezember im „Haus Rheinsberg“) oder zu Adventsklängen vom Opernsänger am Leuchtturm (16. Dezember im Hafendorf). Alle Angebote sind kostenlos, jeder Anbieter sorgt in Eigenregie für besinnliche Stimmung – und für einen von 24  Preisen, die am 24. Dezember an der Remise an Besucher der 24 Kalenderstandorte, an denen jeweils ein Plakat samt Datum der Aktion hängt, verlost werden.

Die Idee, in Rheinsberg einen wandelnden Adventskalender zu organisieren, hatten die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Marketing“. Sie ist aus den Beratungen zu dem neuen Tourismusentwicklungskonzept der Prinzenstadt entstanden und hat sich im April erstmals getroffen. Neben Susanne Gast und Nadine Hille gehören sechs weitere Unternehmensvertreter zu der Gruppe. Ihr Hauptziel: Die Region durch besondere Angebote auch jenseits der Sommersaison attraktiv zu machen. „Ich kriege zwar unsere Betten auch im Winter gefüllt“, berichtet Susanne Gast. „Aber ich verkaufe nicht nur unser Hotel. Ich verkaufe auch Rheinsberg mit, wenn ich mich um Gäste bemühe.“ Die Stadt habe ein großes Potenzial, liege aber noch ziemlich im Dornröschenschlaf bei der Bewerbung ihrer Qualitäten – vor allem in einem größeren Rahmen, pflichtet ihr Nadine Hille bei. „Bisher kochte jeder eher sein eigenes Süppchen, die Kommunikation untereinander fehlte.“

Viele Unternehmen wollen bei weiteren Aktionen dabei sein

Dass das Interesse an gemeinsamer Vermarktung groß ist und die Unternehmen durchaus in der Lage und willens, sich daran zu beteiligen, das hat die Arbeitsgruppe bei ihren eigenen Treffen gemerkt – aber auch insgesamt in der Stadt. „Das Engagement für den Adventskalender, unsere erste gemeinsame Aktion, war sehr groß“, erzählt Susanne Gast. Viele von denen, die dabei sind, aber auch die, die bei der Aktion gern mitgemacht hätten, wollen jetzt der Arbeitsgruppe beitreten, um weitere Höhepunkte mit aus der Taufe zu heben. „Es ist eine tolle Energie zwischen den Unternehmen. Wir sind unglaublich produktiv“, so die Werbeexpertin vom „Haus Rheinsberg“.

Das nächste Projekt steht auch schon: Romantiktage im Februar, passend zum Valentinstag. Wie diese konkret aussehen werden, ist zwar noch offen. Klar ist aber schon, dass daran wieder viele Unternehmen beteiligt werden sollen. Wenn die nächsten Ideen genauso gut funktionieren wie der Adventskalender, dann will die Gruppe vielleicht sogar einen eigenen Verein gründen.

Von Celina Aniol

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg