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Ostprignitz-Ruppin Jetzt kommen die Kleinen ans Netz
Lokales Ostprignitz-Ruppin Jetzt kommen die Kleinen ans Netz
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08:45 19.08.2014
Maximilian Markwardt und seine Kollegen von der Firma EATN verlegen zwischen Karwe und Gnewikow Gasleitungen. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Seit 2013 wird in Buskow schon gebuddelt. Die Stadtwerke Neuruppin lassen überall neue Leitungen verlegen. Neben neuen Trinkwasserrohren auch Rohre für Erdgas. In etlichen Ortsteilen investiert das städtische Unternehmen gerade in neue Anschlüsse, vor allem in das Erdgasnetz. In Buskow sind die Arbeiten besonders weit. Aber auch auf der anderen Seeseite wird gerade eifrig gebaut.

"Wir werden in den nächsten Wochen Erdgasleitungen in Nietwerder, Seehof, Gnewikow und Lichtenberg verlegen", sagt Helge Binder, der bei den Stadtwerken für die Netze zuständig ist. Während die Stadtwerke die Kernstadt weitgehend mit Gasanschlüssen versorgt haben, waren die Bewohner in vielen Dörfern bisher oft auf Tanks für Flüssiggas oder Erdöl angewiesen. Investitionen waren lange Zeit schwierig, auch weil unklar war, wie viele Menschen ihre Häuser an die Gasleitungen anschließen - viele haben sich mit den Übergangslösungen angefreundet. Und neben dem Anschluss kostet auch die Anpassung der Heizungsanlage an die Erdgasversorgung eine Menge Geld.

"Das Interesse war aber überraschend groß", sagt Beate Müller. Zumindest in Buskow hätten sich mehr Familien für einen Erdgasanschluss entschieden, als die Ortsvorsteherin erwartet hätte. Bevor sie mit dem Ausbau begonnen haben, hatten die Stadtwerke mehrfach in Ortsbeiratssitzungen für das Vorhaben geworben. Hätten sich nicht genügend Interessenten gefunden, dann hätte es wohl keine Leitungen gegeben.

Denn der Aufwand ist nicht ohne. "Wir verlegen jetzt Leitungen über ungefähr fünf Kilometer", sagt Helge Binder. In Karwe sind schon beim Ausbau der Langen Straße Rohre in die Erde gekommen. Von dort aus verlegt eine Firma aus Neuruppin jetzt die Leitungen nach Seehof und von dort weiter nach Gnewikow und in Richtung Lichtenberg. Alle Haushalte sollen so schnell wie möglich ans Netz. "Unser Ziel ist der Beginn der Heizperiode", sagt Binder. Das wäre im Oktober. Die Baufirma aus Neuruppin habe zugesagt, den Termin einhalten zu können.

Alle Ortsteile sind aber selbst dann noch nicht am Erdgasnetz. Im nächsten Jahr könnte es "in Richtung Rheinsberg" weitergehen, sagt Netzfachmann Binder. Dann könnten endlich die Anschlüsse für Gühlen-Glienicke und Rheinsberg Glienicke kommen. Die Orte warten schon seit Jahren auf das Gasnetz. Eigentlich gibt es dort schon seit einer Weile Gasleitungen - allerdings größere Versorgungstrassen, die bisher am Ort vorbeiführen. Für den Bau eines Leitungsnetzes in die weit verzweigten Dörfer hat es bisher nicht gereicht.

Unklar ist noch, wann Radensleben an das Gasnetz der Stadtwerke angeschlossen werden kann. Seit Jahren war immer mal wieder von einem Anschluss des südlichsten Neuruppiner Ortsteils die Rede. Zustande gekommen ist er aber bis heute nicht. Ein Datum kann Helge Binder auch jetzt nicht nennen. "Wir warten noch ab, wie sich die Stadt mit ihrer Investition entscheidet", sagt er und meint den möglichen Ausbau der Dorfstraße in Radensleben. Die Stadtwerke wollen den Straßenbau nutzen, um gleich alle benötigten Leitungen mit in die Erde zu legen. Nachdem das Vorhaben in der Vergangenheit immer wieder verschoben werden musste, ist derzeit aber unklar, wann Neuruppin noch einmal genügend Geld für die Dorfstraße haben wird.

Von Reyk Grunow

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