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Ostprignitz-Ruppin „Jour de Rheinsberg“ mit Remis im Schach
Lokales Ostprignitz-Ruppin „Jour de Rheinsberg“ mit Remis im Schach
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00:20 17.06.2015
Freunde zwischen Ehre und Konflikt: Volaire und Friedrich der Große treten zum Schachduell beim "Jour de Rheinsberg" an. Quelle: Jürgen Rammelt
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Rheinsberg

„Jour de Rheinsberg“ – „Der Tag von Rheinsberg“ haben Hendrik Schink und Robert Franck das Spektakel genannt, das am Sonnabend auf dem Kirchplatz der Prinzenstadt seine Premiere hatte. Diesmal war es nicht nur das Schachspiel mit lebenden Figuren, das hunderte Besucher in die Stadt lockte, sondern auch ein bescheidenes Markttreiben, dessen Akteure die Zeit des friderizianischen Rokoko aufleben lassen wollten.

Den ersten Versuch eines solchen Festes gab es bereits 2012, als die Stadt den 300. Geburtstag Friedrichs des Großen feierte. Zwei Jahre später, anlässlich des Kunsthandwerkermarktes, gab es erneut ein Schachspiel, bei dem der Preußenkönig Friedrich II. und sein Freund Voltaire gegeneinander antraten. Das historische Ambiente der Altstadt und die friderizianische Zeit bildeten den Rahmen. Friedrich selbst hatte vier Jahre als Kronprinz im Rheinsberger Schloss gelebt, Voltaire war 1740 dort zu Besuch.

Rokokofest soll Tradition werden

In diesem Jahr nun wollten Franck und Schink etwas Eigenes ins Leben rufen. Das Rokokofest soll nach ihren Plänen jährlich in Rheinsberg stattfinden. So gab es am Sonnabend neben dem Schachspiel eine Reihe von Ständen, an denen Blumen, Pflanzen und Gemüse, Bilder und Schmuck angeboten wurden. Auch der Auftritt einer Tanzgruppe in historischen Kostümen gehörte zum Programm. Zum Schachspiel traten 32 lebendige Figuren in üppigen Verkleidungen an – als Bauern, Läufer, Türme, König oder Dame. Von ihren Podesten aus setzten der Lindower Jürgen Melzer als Voltaire und Guido Giese aus Neuruppin als Friedrich II. die Figuren in Marsch. Zahlreiche Zuschauer verfolgten das Spiel und applaudierten, wenn der weiße Läufer etwa das schwarze Ross in Bedrängnis gebracht hatte. Nach einer knappen Stunde einigen sich Voltaire und Friedrich II. auf Unentschieden. Franck und Schink wollen den „Tag von Rheinsberg“ etablieren, um die Stadt zu beleben. Handwerker, deren Produkte ins Ambiente passen, sind eingeladen, sich zu beteiligen. Alles was in die Zeit des Rokoko passt, ist willkommen.

Entscheidend ist, dass die Standbetreiber im „historischen Outfit“ auftreten, egal, ob aufwendig oder einfach, als Marktfrau beziehungsweise Handwerker in Berufskleidung oder galanter Uniform, im Kleid, mit Dreispitz oder Fächer. „Wichtig ist, dass wir keinen Mittelaltermarkt veranstalten wollen. Davon gibt es schon viele und wir wollen uns etwas Besonderes und Passendes aufbauen“, sagt Robert Franck, der auch Vorsitzender des Rheinsberger Heimatvereins ist.

Von Jürgen Rammelt

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