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Ostprignitz-Ruppin Jürgen Müller steigt aus dem Sattel
Lokales Ostprignitz-Ruppin Jürgen Müller steigt aus dem Sattel
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02:17 28.06.2015
Den Pferden will Jürgen Müller auch im Ruhestand treu bleiben. Quelle: Alexander Beckmann
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Neustadt

Noch einmal wird es feierlich rund um den scheidenden Landstallmeister der Neustädter Gestüte Jürgen Müller. Wichtiger Besuch hat sich für Sonnabend zur offiziellen Verabschiedung des angehenden Ruheständlers in Neustadt angekündigt. Unter anderem wollen Brandenburgs Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger und die Vorsitzende der Stiftung Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt, Staatssekretärin Carolin Schilde, bei der feierlichen Veranstaltung im „Waldschlösschen“ des Hauptgestütes mit dabei sein. Auch Müllers Kollegen und natürlich Pferde wirken an der Gestaltung des Nachmittages mit.

Anlässlich der Verabschiedung Müllers werden Mitarbeiter des Gestüts, der Reit- und Fahrverein und Schüler der Spezialklassen ein 90-minütiges Programm präsentieren. Spitzenpferde Neustädter Herkunft, deren Ästhetik und Leistungsvermögen wesentlich auf Müllers Zuchtarbeit zurückgeht, werden nicht fehlen.

Über Jahrzehnte, vor allem aber seit der Wiedervereinigung, gehörte Müller als Zuchtleiter, der in der Pferdewelt unter der preußischen Traditionsbezeichnung als Landstallmeister bekannt ist, zu den Garanten einer erfolgreichen Pferdezucht. Der Tierzuchtexperte trug dazu bei, Pferde mit dem Neustädter Brandzeichen – eine sich um einen Pfeil windende Schlange für Schnelligkeit und Wendigkeit – auf der ganzen Welt bekannt zu machen.

Minister Jörg Vogelsänger erklärt: „Jürgen Müller kann auf ein langes Berufsleben in der Pferdezucht und Pferdehaltung zurückblicken. Getreu dem Motto, das über dem Neustädter Landstallmeisterhaus steht – ,Zum Besten des Landes‘ – hat er seine Fähigkeiten und Kenntnisse stets in den Dienst der Pferde und die Entwicklung des Haupt- und Landgestüts gestellt.“ Im Ergebnis der Arbeit des Landstallmeisters seien viele wertvolle Stuten und Hengste herangezogen worden, auf die Neustadt stolz sein könne, betont Vogelsänger. „Auch unter den schwierigen Bedingungen vor dem Mauerfall hat er aus dem Wenigen, was er hier in Neustadt vorfand, das Beste gemacht und sein Bestes gegeben: Gerade in der Zucht edler Pferde kommt vieles auf Intuition und Talent des Züchters an.“ Deshalb, so Vogelsänger, verbinde er mit dem Abschied die Hoffnung und eigentlich sogar die Erwartung, dass er weiterhin der Pferdezucht in Brandenburg verbunden bleibt.

Eben dies hatte Jürgen Müller, inzwischen 65 Jahr alt, kürzlich im MAZ-Interview auch schon angekündigt: „Ich lehne mich nicht zurück. Pferde sind mein Leben. Ich bleibe internationaler Zucht- und Schaurichter.“

Von Alexander Beckmann

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