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Ostprignitz-Ruppin Jugend trainiert für Paralympics
Lokales Ostprignitz-Ruppin Jugend trainiert für Paralympics
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00:32 24.03.2018
Heimspiel für die Mosaikschule Wittstock: Sportlehrer Karsten Weiß (2. v. r.) gibt seinem Team noch gute Tipps. Quelle: Christamaria Ruch
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Wittstock

„Sport hat mit fairem Spiel zu tun, der Gewinn steht an der zweiten Stelle“, sagte Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann am Mittwoch in der Stadthalle. Bereits zum fünften Mal stand dort das Hallenturnier für Schulen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ auf dem Programm. Beim Regionalfinale „Jugend trainiert für Paralympics“ traten sechs Schulen vom Schulamtsbereich Neuruppin an.

Schüler ab dem Geburtsjahrgang 2000 kämpften um den Pokal des Bürgermeisters der Stadt Wittstock. Sie kamen aus Hoppenrade, Markee, Neuruppin, Rathenow und Zehdenick sowie aus der Mosaikschule in Wittstock.

Jörg Gehrmann (l.) mit dem Wanderpokal des Bürgermeister und Rainer Hattke hält Medaillen bereit. Quelle: Christamaria Ruch

Bei diesem Regionalfinale ist Jörg Gehrmann der Schirmherr. Seit 2015 wird der Wanderpokal vergeben. Damals siegte Hoppenrade. In den vergangenen zwei Jahren ging Neuruppin als Sieger vom Feld.

„Für dieses Turnier bietet Wittstock eine gute Umgebung“, sagte Rainer Hattke. Der Sport- und Geografielehrer aus Birkenwerder (Oberhavel) ist zugleich Berater Inklusionssport im Schulamt Neuruppin. Mit der guten Umgebung meinte Hattke das Engagement einzelner Unternehmen in Wittstock. „Das ist nicht überall so selbstverständlich.“

Aus sechs Schulen starteten paralympsiche Teams beim Regionalfinale in der WIttstocker Stadthalle. Quelle: Christamaria Ruch

Denn von der Verpflegung über die Schiedsrichtereinsätze bis hin zu den Fußbällen und Medaillen für jedes Team sowie die Pokale wurde alles gesponsert. „Vor einigen Jahren war alles noch sehr verhalten, wenn es um Sport im paralympischen Bereich ging“, sagte Rainer Hattke. Doch dort ist ein Wandel eingetreten, wie auch dieses Hallenfußballturnier zeigt.

Die Mannschaft aus Hoppenrade (rotschwarze Trikots) beim Spiel gegen Markee. Quelle: Christamaria Ruch

Jedes Spiel dauerte zehn Minuten. Beim Spielmodus jeder gegen jeden standen 15 Spiele auf dem Programm.

Karsten Weiß ist Sportlehrer an der Mosaikschule in Wittstock. Seit mehr als zwölf Jahren leitet er dort auch die Fußball-Arbeitsgemeinschaft. Vor dem ersten Spiel gegen Neuruppin gab er wie alle anderen Trainer seinen Schützlingen noch gute Ratschläge auf den Weg. Zehn Spieler waren pro Team zugelassen, neben dem Torwart standen jeweils fünf Feldspieler auf dem Platz.

Landesfinale am 24. Mai

Das Landesfinale „Jugend trainiert für Paralympics“ ist am 24. Mai in Waltersdorf (Dahme Spreewald). „Das ist ein Doppelturnier und hat Integrationscharakter“, sagte Rainer Hattke. Denn neben den paralympischen Teams tragen dort die Fußballspielerinnen der 7. und 8. Klasse ihr Landesturnier aus.

Von Christamaria Ruch

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