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Jugendfeuerwehr erkundet Heimat von oben

Wittstock Jugendfeuerwehr erkundet Heimat von oben

Geschichte und Geschichtchen erlebten am Mittwoch elf Mitglieder der Wittstocker Jugendfeuerwehr in der Dossestadt. Dabei bestiegen sie auch den 68 Meter hohen Kirchturm von St. Marien und genossen, trotz des Regenwetters, die Aussicht über ihre Heimat. Die Stadtrallye war nur ein Punkt des abwechslungsreichen Ferienprogramms der Jugendfeuerwehr.

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In 65 Metern Höhe: Ein Gruppenfoto auf Wittstocks höchstem Punkt haben selbst junge Feuerwehrleute nicht alle Tage. Hinten rechts: Stadtführer Peter Krause.

Quelle: Christian Bark

Wittstock. Dass die Ferien auch während eines Regentages Spaß machen können, erlebten am Mittwoch elf Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr Wittstock. Gemeinsam mit Stadtführer Peter Krause tourten sie auf ihrer „Stadtrallye“ durch das historische Zen-trum der Dossestadt. Dabei erfuhren sie allerhand Kurioses und Wissenswertes über ihre Heimat und die bekannten Bauwerke. So zum Beispiel, dass die heutige Touristinfo früher mal ein Spritzenhaus der Feuerwehr war.

Auch das Regenwetter konnte den Jugendlichen nicht die Laune verderben

Auch das Regenwetter konnte den Jugendlichen nicht die Laune verderben.

Quelle: Christian Bark

„Die Jungs und Mädchen sollen ja schließlich wissen, wofür sie später als Feuerwehrleute mal ihr Leben riskieren“, sagte Krause, „nämlich für die Stadt und die Menschen die darin leben.“ Höhepunkt der gut zweistündigen Tour war der Besuch der Wittstocker Marienkirche und eine damit verbundene Besteigung des 68 Meter hohen Turmes. Während des Aufstiegs erklärte Krause, dass die Glocken damals noch per Hand geläutet werden mussten. „Da war der Glöckner abends K.o. und brauchte nach Feierabend kein Pokémon Go mehr“, witzelte der Stadtführer. Auch erfuhren die Kinder, dass durch die Schall-Luken beeinflusst werden kann, wie weit die Kirchglocken zu hören sind.

Gleich geschafft

Gleich geschafft: Tafeln informierten über die noch zu steigenden Stufen.

Quelle: Christian Bark

Nach 203 Stufen war es dann geschafft, in der Turmspitze bot sich den Jugendlichen ein zwar regnerischer aber dennoch herrlicher Blick über die Stadt. „Hier wird sich bis 2019 einiges verändern“, spielte Krause auf die dann stattfindende Landesgartenschau an. Beeindruckt war auch Andrea Engel aus Freyenstein die ihren Sohn Malte bei dem Feuerwehrausflug begleitete. „Das ist mal eine schöne Abwechselung für die Kinder in den Ferien“, sagte die Freyensteinerin.

Das fanden auch die Kinder. Einige, wie Adrian Füllgraf und Ben Fandrey, waren das erste Mal auf dem Kirchturm. Mit der Schule war hingegen die zehnjährige Helen Pia Ryrko schon dort. Trotzdem war es wieder ein Erlebnis für sie und eine Bestätigung, dass es richtig war, der Jugendfeuerwehr beizutreten.

Darüber hatte sich auch Stadtjugendwehrwartin Jennifer Dürkoop gefreut. „Wir wollen unseren Jugendlichen in den Ferien immer etwas bieten“, sagte sie. So sei die Gruppe mit anderen Jugendfeuerwehren bis Sonntag im Sommerlager in Schwarz gewesen. Am Samstag, 6. August, soll es dann in der Feuerwache im Lietzenweg einen Schnupperübungstag geben. „Zwischen neun und 16 Uhr ist jeder willkommen“, so Dürkoop.

Von Christian Bark

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