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Ostprignitz-Ruppin Jugendhilfeverein IJN plant einen Neubau
Lokales Ostprignitz-Ruppin Jugendhilfeverein IJN plant einen Neubau
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19:21 14.08.2017
Elvin, Emily, Leon und Paul (v.l.) besuchen in den Ferien den Kinder- und Jugendtreff Fischbüchse an der Franz-Mehring-Straße. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Mehr als 20 Jahre hat die Initiative Jugendarbeit Neuruppin (IJN) ihre Büros schon in der Karl-Liebknecht-Straße. In den 90ern hat der Verein ein völlig heruntergekommenes Gebäude von der Stadt Neuruppin übernommen und für seine Zwecke umgebaut. Jetzt denkt die IJN daran, den Standort gleich neben dem Neuruppiner Rathaus aufzugeben und alle seine Kräfte an anderer Stelle zu bündeln. Dort, wo es bisher noch überhaupt nichts gibt.

IJN-Geschäftsführer Andreas Haake träumt von einem völligen Neubau – von einem Haus, das speziell auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ausgerichtet ist und alles bietet, was die IJN für ihre Kurse benötigt. „Unser jetziges Gebäude ist nicht gerade ideal für uns“, sagt Andreas Haake. Der Verein hat sich so gut es geht dort eingerichtet, aber eigentlich ist das Haus zu verwinkelt und auch zu klein. „Wir wünschen uns ein barrierefreies Haus“, sagt Haake.

Ecke Thomas-Mann- und Junckerstraße

Schon seit Längerem denkt die IJN deshalb über einen Neubau nach. Das ideale Grundstück dafür ist auch schon gefunden: an der Ecke Thomas-Mann- und Junckerstraße im Neubaugebiet.

Bis vor einem Jahr stand dort der beliebte Kindertreff Fischbüchse, der auch von der IJN betreut wird. Die Fläche gehört der Neuruppiner Wohnungsbaugesellschaft (NWG). 2016 ließ deren Chef Robert Liefke das 20 Jahre alte Provisorium der Fischbüchse wegen Sicherheitsbedenken abreißen. Der Kindertreff ist in die ehemalige Kita an der Franz-Mehring-Straße umgezogen. Immer war klar, dass das keine Dauerlösung sein soll. Die Stadtverordneten hatte sich gewünscht, dass die NWG am Standort der alten Fischbüchse ein neue Haus für den Kinder- und Jugendtreff baut. Nur für die Fischbüchse hätte sich das aber nicht gelohnt.

Angebote an einem Standort vereinen

Jetzt denkt die IJN daran, dort alle ihre Angebote zu vereinen: die Jugendsozialarbeiter, die verschiedenen Berufsvorbereitungskurse für Jugendliche ohne Schulabschluss und für Ausbildungsabbrecher, ihre Werkstätten und auch die Fischbüchse. 56 Mitarbeiter der IJN kümmern sich um etwa 300 Jugendliche. Der Verein stellt außerdem die Streetworker in Neuruppin und betreut für den Kreis das Integrierte Beratungszentrum (Ibiz) in Neuruppin, Kyritz und Wittstock mit.

„Zurzeit haben wir drei Standorte in Neuruppin“, sagt Andreas Haake. Die würde er gern zusammenfassen. Der Plan sieht vor, dass die NWG das Gebäude an dieser Stelle errichtet und die IJN es dann von der städtischen Wohnungsbaugesellschaft langfristig mietet.

Stadtverwaltung könnte das bisherige IJN-Gebäude nutzen

Zurzeit bereiten IJN und NWG alle Unterlagen für den Bauantrag vor. Das Papier soll möglichst noch in diesem Jahr eingereicht werden, so dass im März 2018 der Bau vielleicht schon beginnen kann. Ziel ist es, dass die IJN 2019 dorthin umzieht. Haake: „Das ist sportlich, aber nicht unrealistisch.“

Für das bisherige IJN-Gebäude an der Karl-Liebknecht-Straße gibt es auch schon einen Interessenten. Die Stadtverwaltung könnte sich vorstellen, mit einigen Mitarbeitern dorthin umzuziehen. Rathaussprecherin Michaela Ott bestätigt, dass die Stadt Interesse hat, mehr kann sie dazu aber derzeit noch nicht sagen. Die Stadtverwaltung sitzt bisher in den beiden großen benachbarten Gebäuden. Doch dort wird es für alle Ämter so langsam zu eng.

Von Reyk Grunow

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