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Jugendklub und Sporthaus sind abrissreif

Dessow Jugendklub und Sporthaus sind abrissreif

Bei der jüngsten Sitzung des Bau- und Ordnungsausschusses der Gemeindevertretung Wusterhausen wurde die Ortsbegehung in Dessow ausgewertet. Das Fazit: Die Jugendklub-Baracke und das Sporthaus sind abrissreif. Angeregt wird stattdessen der Neubau eines Gemeindezentrums.

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Die Holzbaracke hat ihre besten Jahre lange hinter sich.

Quelle: Wolfgang Hörmann

Dessow. Die ehemalige Bierbrauer-Gemeinde Dessow hat in diesem Jahr gleich mehrfach für positive Schlagzeilen gesorgt. Das betraf besonders das Vereinsleben. Noch in guter Erinnerung ist das Fest, zu dem die Line-Dancer von „Flying Boots“ anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens eingeladen hatten, und das Wochenende, an dem „100 Jahre Dampfmaschine“ in der ehemaligen Brauerei gefeiert wurde. Hier präsentierte sich Dessow fröhlich und selbstbewusst.

Der Alltag ist nicht immer so. Bei der Sitzung des Bau- und Ordnungsausschusses der Gemeindevertretung Wusterhausen am Dienstag kam die andere Seite der Medaille zur Sprache. Ausgewertet wurde die Dorfbegehung vom 21. Oktober, angeregt vom Ortsbeirat um Gerd Schütte und Margret Peters. Neben den Gastgebern nahmen daran auch Vertreter der Verwaltung wie Melanie Füllgraf, Koordinatorin der Fachgruppe Planung, Entwicklung und Bau, sowie Ingrid Lankau vom „Büro Blau“ teil. Es ist unter anderem zuständig für das Regionalmanagment in ländlich-geprägten Räumen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin und damit der richtige Ansprechpartner, wenn es um Fördermittel aus dem Leader-Programm geht. Dessow möchte davon profitieren.

Das Gerätehaus der Feuerwehr besichtigt

Am Bedarf mangelt es nicht, wie der Rundgang an besagtem Oktober-Freitag zeigte. Der Spaziergang durchs Dorf sah unter anderem Besichtigungen von Feuerwehr-Gerätehaus, Jugendklub, Sporthaus und Brauereimuseum mit Saal vor. Melanie Füllgraf wertete vor dem Ausschuss anschaulich die Ergebnisse aus. Sie legte dabei auch Forderungen aus dem Klimaschutz-Teilkonzept zugrunde, nachdem öffentliche Gebäude in der Großgemeinde bewertet werden, um Energiekosten einzusparen. Museum und Saal der einstigen Brauerei gehören nicht dazu. Sie befinden sich in Privatbesitz, spielten also am Dienstag keine Rolle.

Bei der Feuerwehr – das Depot ist noch relativ neu – sind Veränderungen angeraten und ökonomisch vertretbar, so das Fazit. Sie beträfen eine räumliche Trennung von Garage und Garderobe, was darauf hinaus läuft, Heizkosten einzusparen.

Beide Gebäude sind ungedämmt

Perspektivisch keine Chance auf weiteren Bestand haben Sporthaus und Jugendklub. Beide Gebäude sind ungedämmt, das Sporthaus nur elektrisch beheizbar, der Klub eine einfache, in die Jahre gekommene Holzbaracke. Das Fazit: Sinnvoll erscheint hier nur der Abriss beider Gebäude. Angeregt wird stattdessen der Neubau eines Gemeindezentrums mit integriertem Jugendklub und Tourismusbüro in Nähe des Feuerwehr-Standortes. Gerd Schütte und Margret Peters waren am Dienstag im Rathaus zugegen. Den Ausführungen von Melanie Füllgraf hatten sie nichts hinzuzufügen.

Von Wolfgang Hörmann

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