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Jugendraum erstrahl in Blau und Orange

Wittstock Jugendraum erstrahl in Blau und Orange

Ihre neuen Räume hat die Wittstocker Jugendfeuerwehr natürlich gleich schickmachen wollen. Und so beteiligte sie sich am Wochenende an einer landesweiten 48-Stunden-Aktion für Jugendeinrichtungen. Neben 15 angehenden beteiligten sich auch erfahrene Feuerwehrleute an der Aktion - einfach, um den Zusammenhalt in der Truppe zu stärken.

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Zersägt und konserviert

Fleißig malerten die Feuerwehrleute ihren künftigen Jugendraum.

Quelle: Christian Bark

Wittstock. In 48 Stunden Arbeit lässt sich so manches auf die Beine stellen. Zum Beispiel zwei Räume auf Vordermann bringen. Das hat die Wittstocker Jugendfeuerwehr von Freitag bis Sonntag getan und den künftigen Raum für die Jugend- sowie jenen für die Kinderfeuerwehr hergerichtet.

„Wir haben erst in diesem Jahr von der 48-Stunden-Aktion erfahren“, sagte Stadtjugendwehrwartin Jennifer Dürkoop. Aufmerksam darauf habe sie der Kreisfeuerwehrverband gemacht. Die Aktion laufe landesweit unter Beteiligung verschiedener Jugendorganisationen wie Jugendclubs oder eben der Feuerwehren. Laut Jennifer Dürkoop waren die Wittstocker die einzige Jugendfeuerwehr aus Ostprignitz-Ruppin, die in diesem Jahr an der Aktion teilnahm. In der Prignitz sei die Jugendfeuerwehr Lindenberg mit im Boot gewesen. Alle Teilnehmer dokumentieren ihre Projekte, wie die Stadtjugendwehrwartin erklärte. Dafür erhalte jeder eine Auszeichnung vom Aktionsinitiator, der Berlin-Brandenburgischen Landjugend. Auch sei eine große Dankesfeier in Großwoltersdorf geplant.

Am Freitag hatten die Jugendlichen bereits die Räume freigemacht. „Hier war vorher ein Beratungsraum drin“, verwies Jennifer Dürkoop auf den künftigen Jugendfeuerwehrraum. Der würde nun orange und blau gestrichen – den Farben der Jugendfeuerwehr. Zuvor sei diese im Erdgeschoss untergebracht gewesen. „Da sind aber die Erwachsenen im Ernstfall unterwegs“, erklärte die Stadtjugendwehrwartin. Deswegen sei der Umzug eine Etage höher die bessere Variante gewesen. Noch besser sei, dass ein Raum gegenüber nun für die Kinderfeuerwehr bereitstehe. „Vorher mussten sich alle einen Raum teilen“, blickte Jennifer Dürkoop zurück.

Stadt Wittstock sponsorte Farbe

Sie bedankte sich gleichzeitig bei der Stadt Wittstock, die der Feuerwehr die Farben und Malerutensilien zur Verfügung gestellt hätten. Der Hagebaumarkt hätte zudem ordentlich Rabatt gewährt. Am wichtigsten war für Jennifer Dürkoop jedoch der gemeinsame Einsatz. 15 Mitglieder der Jugendfeuerwehr hätten mitgeholfen. Darunter die 13-jährigen Ben Fandrey und Adrian Füllgraf. „Wir haben Erfahrung im Malern“, sagten sie. Zuhause hätten sie auch oft beim Zimmerstreichen mitgeholfen. Hilfe gab es auch von den Großen. So beteiligte sich Feuerwehrmann Stephan Ingendahl. „Ist doch klar, dass wir das zusammen machen“, sagte der 29-Jährige.

Bereits am heutigen Montag soll im frisch gemalerten Jugendraum die erste Ausbildungsstunde stattfinden. Moderne Ausstattung kommt laut Jennifer Dürkoop noch hinzu. Zum Beispiel einer ihrer Flachbildfernseher. „Ich habe mir einen neuen gekauft und den alten nun der Feuerwehr gespendet“, sagte sie.

Von Christian Bark

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