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Jugendrotkreuzgruppe kämpft in Bayern

Ostprignitz-Ruppin Jugendrotkreuzgruppe kämpft in Bayern

Der Bundeswettstreit der Jugendrotkreuzgruppen des DRK stand im bayrischen Straubing unter keinem guten Stern. Den ganzen Tag über regnete es in Strippen. Das Team aus Ostprignitz-Ruppin, das als überraschender Landessieger die Mark vertrat, hatte zudem mit der kurzfristigen Absage von zwei ehrenamtlichen Lebenshelfern zu kämpfen.

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16 Jugendkreuzteams aus ganz Deutschland kämpften in Straubin um den Titel.

Quelle: Friedrich Bungert

Rheinsberg. Eine weitere Überraschung blieb aus: Das Team des Jugendrotkreuzes Ostprignitz-Ruppin, das am Sonnabend das Land Brandenburg beim Bundeswettbewerb im bayrischen Straubing vertreten hat, ist 15. und damit Vorletzter geworden.

Reingeschnuppert in die Bundesebene

„Das ist schon etwas schade“, sagte am Montag Kevin Steddin von der Wasserwacht Rheinsberg-Zechlin. Den Kopf ließ der 27-Jährige deshalb aber nicht hängen. „Wir waren ein sehr bunt zusammen gesetztes Team aus mehreren Wasserwachten und konnten uns deshalb auf den Wettstreit nicht richtig vorbereiten.“ Hinzu kam, dass zwei Leute noch kurz vor dem Start nach Straubing absagen mussten, so dass das Team lediglich aus sieben ehrenamtlichen Lebenshelfern bestand. „Ein Team hat eigentlich neun Mitglieder“, so Steddin. Meistens sind diese zudem über Wochen und Monate eingespielt. Jeder Handgriff sitzt. Egal, ob es darum geht, gemeinsam Druckverbände anzulegen, Verbrennungen zu behandeln oder Patienten wieder zu beleben. Steddin buchte den Wettkampf in Bayern denn auch als eine ganz besondere Erfahrung ab. „Wir haben viel gelernt, Neues erfahren und reingeschnuppert in die Bundesebene.“ Immerhin kämpften in Straubing die besten Landesverbände des DRK aus ganz Deutschland um den Titel. Diesen sicherte sich Rheinland-Pfalz vor Bayern und Westfalen-Lippe. Letzter hinter dem Team aus Ostprignitz-Ruppin wurde das Saarland.

Lebensretter waren nass bis auf die Knochen

„Abgesehen von der Platzierung und dem Wetter war es ein sehr schönes Wochenende“, sagte Steddin. In Straubing regnete es am Sonnabend vom frühen Morgen bis in die tiefe Nacht ununterbrochen. Wegen des Wetters waren viele Stationen des eigentlich 5,2 Kilometer langen Parcours in Räume und Säle verlegt worden. Dennoch: „Wir waren nass bis auf die Knochen“, sagte Steddin.

Das Team aus OPR hatte im Mai überraschend den brandenburgischen Landeswettbewerb in Guben gewonnen und sich damit für den Bundeswettstreit qualifiziert.

Von Andreas Vogel

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