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Jugendweihefeiern in der Dosse-Halle

Wusterhausen Jugendweihefeiern in der Dosse-Halle

Die Wusterhausener Dosse-Halle war am Sonnabend mit hunderten Besuchern dicht besetzt. 129 junge Leute aus den Schulen in Kyritz, Neustadt und Wusterhausen erlebten gemeinsam mit ihren Familienangehörigen ihre Jugendweihe. Der Rahmen war ausgesprochen festlich.

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Den Einzug der Jugendlichen in die Dosse-Halle führten Festredner Thomas Tolg und Organisatorin Anja Büchner an.

Quelle: Alexander Beckmann

Wusterhausen. Für 129 junge Leute aus den Schulen in Kyritz, Neustadt und Wusterhausen war der Sonnabend ein ganz besonderer Tag. Sie und hunderte Familienangehörige versammelten sich zu zwei Jugendweihefeiern in der Wusterhausener Dosse-Halle. Alles in allem dürften an diesem Tag fast 1000 Menschen beteiligt gewesen sein.

Es ging überaus festlich zu. Die ehrenamtlichen Veranstalter vom Kyritzer Verein Ostprignitz Jugend hatten das „Gernot-Kissner-Trio“ aus Potsdam für die musikalische Begleitung engagiert. Dank Unterstützung aus der regionalen Wirtschaft war die Bühne bunt geschmückt. Kinder der Wusterhausener Grundschule übergaben jedem der jungen Leute, die an diesem Tag im Mittelpunkt standen, Blumen.

Ein Aufruf, Mut zu zeigen

Zuvor stimmten Festredner die Jugendlichen auf die symbolische Aufnahme in den Kreis der Erwachsenen ein. Thomas Tolg von der Raiffeisenbank Ostprignitz-Ruppin gestand eingangs seiner „paar Worte zum Ernst des Lebens und zur Verantwortung des Erwachsenenalters“ das eigene Lampenfieber ein. Aber: „Ich habe mich getraut es zu machen. Und das ist es, was zählt.“ Er machte den jungen Leuten Mut: „Probiert Euch aus! Nur so könnt Ihr Erfahrungen machen, die Euch weiterbringen.“ Zugleich betonte er, dass der Erfolg nicht von alleine kommt: „Je größer die Träume sind, desto härter müsst Ihr dafür arbeiten. Und das fängt jetzt schon an.“ Doch das sei nicht alles: „Ihr braucht Balance zwischen Arbeit und Entspannung. Achtet auf Euch! Kümmert Euch um Eure Freundschaften! Dann halten sie ewig.“ Ebenso warb Tolg für das Ehrenamt: „Macht auch mal Dinge, ohne gleich eine Belohnung dafür zu erwarten!“ Die berufliche Zukunft rücke jetzt immer näher. „Wenn Ihr nicht wisst, was Ihr mal machen wollt, probiert einfach mal ein paar Jobs aus!“ Aber vor allem: „Bleibt in der Region! Ich kenne so viele Betriebe, die verzweifelt Bewerber suchen.“

Ermutigung sprach Thomas Tolg auch den Eltern aus: „Wir waren doch auch nicht anders. Man muss sich von seinen Eltern lösen, um das eigene Leben aufbauen zu können.“

Zweite Feierstunde am Nachmittag

Bei der zweiten Feierstunde am Nachmittag übernahm Gunnar Pietzner, Geschäftsführer der Ruppiner Kliniken, die Festrede.

Seit mehr als 25 Jahren werden die Jugendweihefeiern in der Region vom Verein Ostprignitz Jugend organisiert. Seit 1991 nahmen daran 5729 Jugendliche in 115 Feierstunden teil. In einem Jahr gibt es die nächsten Feiern.

Von Alexander Beckmann

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