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Junge griechische Sportler erkunden Region

Wittstock Junge griechische Sportler erkunden Region

Ein Austauschprojekt des Kreissportbundes Ostprignitz-Ruppin führt griechische Jugendliche aus der Nähe von Athen unter anderem nach Wittstock, Berlin oder Warnemünde. Am Dienstag empfing sie Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann und zeigte ihnen die Innenstadt. Mit dabei auch Thomas Kriegelstein vom Vorstand des Kreissportbundes.

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Bürgermeister Jörg Gehrmann (l.) und Thomas Krieglstein vom KSB (Mitte, hinten) begleiteten die Gruppe.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Eine Gruppe junger Sportler aus Griechenland besucht derzeit die Region. Eine Woche lang erkunden die Gäste im Alter von 18 bis 23 Jahren nicht nur Wittstock und den Landkreis Ostprignitz-Ruppin, sondern werden auch Berlin und Warnemünde kennenlernen. Ermöglicht wird das Gastspiel vom Kreissportbund (KSB) innerhalb eines Jugendaustausches. Dabei sind die Gäste in Wittstock untergebracht und starten von hier aus zu ihren Unternehmungen.

Am Dienstag ging es zunächst einmal auf einen Stadtrundgang durch Wittstock, angeführt von Bürgermeister Jörg Gehrmann und begleitet von Thomas Krieglstein vom Vorstand des KSB sowie Hannes Holtmann, der demnächst den KSB verstärken wird. Auch Jessica Farien war dabei, die noch bis Ende August ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim KSB absolviert. Die Gruppe erklomm unter anderem die 203 Stufen hinauf in den Turm der Sankt-Marien-Kirche und besuchte die Stadtbibliothek. Das weitere Programm erlaubt keine Langeweile: Auf dem Plan stehen zum Beispiel ein Besuch der Sportschützen auf der Anlage in Neu Daber; der Sportschule in Lindow oder des Gestüts in Neustadt. Auch werden sie die Speedway-Bahn in Wittstock kennenlernen und einen Selbstverteidigungskurs besuchen.

Im Gegenzug fahren Brandenburger nach Griechenland

Die Verständigung klappte am Dienstag mit einem Dolmetscher – Panos Tsigaras, dem Chef des griechischen Restaurants Akropolis in Wittstock. Er lebt seit 25 Jahren in Deutschland, 14 davon in Wittstock. Die Jugendlichen sprechen zwar kein Deutsch, aber Basketballer Petrus Falliagas aus der Gruppe versuchte sich am Dienstag dennoch an ein paar Worten: „Sehr gut hier“ oder „wunderbar“ – mit hilfesuchenden Blicken zu Panos Tsigaras. Lieber auf Griechisch Falliagas, dass er sich sehr freue, deutsche Sportler kennenzulernen.

„Der Austausch ist uns sehr wichtig“, sagt Thomas Krieglstein. Vermittelt worden sei er über die Brandenburgische Sportjugend. Ende August oder Anfang September werde dann im Gegenzug eine Gruppe einheimischer Sportler Griechenland besuchen.

Die griechischen Gäste sind nicht die ersten, die innerhalb eines Austauschprojektes mit Unterstützung des KSB die Region besuchen. Vor zwei Jahren, so Thomas Kriegl­stein, seien bereits japanische Jugendliche begrüßt worden. Damals habe der Schwerpunkt aber in Neuruppin gelegen.

Von Björn Wagener

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