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Jungstorch an einem Tag 500 km geflogen

Turboflieger aus Babitz Jungstorch an einem Tag 500 km geflogen

Bei der Beringung im Frühjahr hat sich der Jungstorch gegen den Kaatzer Ornithologen Jürgen Kaatz heftig gewehrt und ihn in den Arm gehackt. Jetzt macht der junge Wilde wieder von sich Reden. Er flog an einem Tag 500 Kilometer bis Opole in Polen.

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Im Frühjahr in Babitz beringt, jetzt als Turbostorch unterwegs.

Quelle: Gerd-Peter Diederich

Dranse. Die Drillinge aus der diesjährigen Storchenbrut im Horst von Vogelkundler Jürgen Kaatz in Dranse sind längst mit ihren Flugübungen fertig. Sie springen nicht mehr nur im Horst von einem Bein aufs andere oder äugen ängstlich über den Rand in ihrem Horst. „Sie sind täglich unterwegs und abends fliegen sie wieder auf ihren Horst auf meinem Hof und übernachten“, berichtet Storchenvater Kaatz. „Ich frage mich nur, wann sie endgültig abfliegen. Die Zeit dafür ist ran und ich rechne jeden Tag damit“, sagt Kaatz.

Den Ornithologen hat inzwischen eine gute, ihn herzerfreuende Nachricht über einen anderen Storch erreicht, den er im Frühjahr noch selbst mit körperlichen Einsatz beringt und dabei auch eine länger sichtbare Blessur an der Hand davongetragen hatte.

Der Babitzer Jungstorch, eine Einzelbrut und wie seine Mutter, ebenfalls ein Hacker ohne Gnade, der dem Vogelkundler bei der Beringungsaktion den spitzen Schnabel heftig in die Hand gestoßen hatte, ist erstmalig bereits auf dem Weg in ein Winterquartier. „In meinem Urlaubsort in Dänemark erreichte mich die Nachricht von der taufrischen Wiederfundsmitteilung des Babitzer Jungstorches. Am 23.August früh stand er noch auf dem Nest in Babitz, am 24.August um 8 Uhr morgens wurde er bei Oppeln (Opole) in Polen in fast 500 km Entfernung, von Beringerkollegen abgelesen. Toll, das ist ein echter Turbo-Storch“, freut sich Kaatz über diese erste Zwischenmeldung. Er hofft nun auf weitere Nachrichten von Kollegen über die Flugroute und das eigentliche Winterquartier von diesem Babitzer Storch und noch mehr, dass der im nächsten Jahr auch wieder gesund nach Babitz zurück kommt.

Von Gerd-Peter Diederich

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