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Ostprignitz-Ruppin KMG-Klinik Kyritz mit neuem Bettenhaus
Lokales Ostprignitz-Ruppin KMG-Klinik Kyritz mit neuem Bettenhaus
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00:30 05.06.2015
Viele Gäste, darunter Sozialministerin Diana Golze und OPR-Landrat Ralf Reinhardt. Quelle: Sandra Bels
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Kyritz

Nach zwei Jahren Bauzeit ist am Dienstag das Bettenhaus der Kyritzer KMG Kliniken eröffnet worden. „Der Neubau markiert den Beginn einer neuen Zeit“, sagte Klinikgeschäftsführerin Diana Möller beim mehrstündigen Festakt zur Einweihung. Die Klinik gehe einen Riesenschritt in der Gesundheitsversorgung von Kyritz. Lange sei über den Neubau geredet, nun sei er Wirklichkeit geworden. „Er sichert die Zukunft des Krankenhauses und biete beste Bedingungen für die körperliche und seelische Genesung. Kurze Wege, modernste Arbeitsbedingungen gehören zur prozessorientierten künftigen Arbeitsweise, so Diana Möller. Sie danke allen, die am Neubau des Bettenhauses mitgewirkt haben.

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Nach zwei Jahren Bauzeit ist am Dienstag, 2. Juni 2015, das Bettenhaus der KMG Kliniken in Kyritz (Ostprignitz-Ruppin) eröffnet worden. Nach dem offiziellen Festakt durften die Bürger schauen und mitfeiern.

Zum Festakt, der um 10 Uhr vor dem neuen Haupteingang des Krankenhauses begann, waren unter anderem das Klinikpersonal, aber auch Gäste aus Politik und Wirtschaft gekommen. Dazu gehörten Landrat Ralf Reinhardt, die Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke und der Ärztliche Direktor des Krankenhauses Fred Gätcke. Grußworte der Landesregierung überbrachte Gesundheitsministerin Diana Golze. „Ich bin der Einladung zur Eröffnung sehr gern gefolgt“, sagte sie. Die Ministerin hob die Bedeutung des Neubaus für eine nachhaltige gesundheitliche Versorgung der Region hervor. „Die KMG hat in Kyritz eines der modernsten Krankenhäuser in Brandenburg errichtet, das allen Menschen in der Region eine medizinische Versorgung und Pflege auf höchstem Niveau bietet.“ Mit der umfangreichen Sanierung, Modernisierung und Erweiterung sei das Krankenhaus für die hohen medizinischen Anforderungen der Zukunft gewappnet. Davon würden nicht nur die Patienten profitieren, sondern auch die Beschäftigten.

Diana Golze sagte, dass die Krankenhäuser in Brandenburg der Anker für die Gesundheitsversorgung in der Fläche sind. Seit 1990 hat die Landesregierung vier Milliarden Euro in die Krankenhauslandschaft investiert. 53 Krankenhäuser gibt es in Brandenburg an insgesamt 62 Standorten. „Sie alle sollen künftig erhalten bleiben“, versprach die Gesundheitsministerin gestern.

Stefan Eschmann, Vorstandvorsitzender der KMG Kliniken, ließ kurz die Geschichte des Krankenhauses Revue passieren. Er erinnerte daran, dass der Klinkerbau als Kreiskrankenhaus Kyritz im Jahr 1910 eröffnet wurde. In einer Ausstellung im Foyer des Haupteingangs waren alte Bilder davon zu sehen. Heimathistoriker Herbert Brandt hatte sie zur Verfügung gestellt. Das Krankenhaus hatte damals 45 Betten. 1930 wurde es erweitert – 1950 erneut vergrößert, diesmal um die Poliklinik. Der Erhalt nach der Wende sei Eschmanns Vorgänger Wolfgang Neubert zu verdanken, der das Krankenhaus damals in die Trägerschaft der KMG überführt hatte. „Schon damals hatte er den Kyritzern ein neues Haus versprochen. Heute wird es eröffnet“, so Eschmann. „Wir sichern mit unserer Investition sowohl die medizinische Versorgung der Menschen vor Ort auf höchstem Niveau, als auch für Patienten aus einem Umkreis von bis zu 250 Kilometern, die die hochspezialisierte Kompetenz unserer klinischen Zentren nutzen.“

Bei Führungen konnten sich die Gäste ein Bild von den neuen Stationen machen. Die Zimmer sind großzügig, hell und modern ausgestattet, haben Internetanschluss, Fernsehen und eigene Bäder. „Wir haben versucht, eine Hotelathmosphäre zu schaffen“, so Verwaltungschefin Diana Möller. Im Neubau gibt es Platz für 169<TH>Betten in Zwei- und Dreibettzimmern.

Von Sandra Bels

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