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Ostprignitz-Ruppin Ruhrpotthumor im Rathaussaal
Lokales Ostprignitz-Ruppin Ruhrpotthumor im Rathaussaal
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13:14 12.03.2018
Kerstin Sierp (l.) und Heike Becker (r.) sorgten für Stimmung. Quelle: Christian Bark
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Wittstock

Im wirklichen Leben sind sie natürlich keine Schwestern – auf der Bühne jedoch schon. Das Kabarettduo Kerstin Sierp und Heike Becker vom Niederrhein, oder besser aus dem Ruhrpott, verkörpert dann ein Geschwisterpaar, das ungleicher nicht sein könnte. So auch am Sonntagabend im Wittstocker Rathaussaal. Mit ihrem aktuellen Programm „Deine Gene braucht kein Mensch“ sorgten die beiden Darstellerinnen für tränendes Gelächter bei ihrem Publikum.

Das Kabarettduo Heike Becker und Kerstin Sierp sorgte im Wittstocker Rathaus für einen amüsanten Abend.

Die Veranstaltung war von der Stadtverwaltung anlässlich des Internationalen Frauentags organisiert worden. Und so wunderte sich Kulturamtsmitarbeiterin Petra Fastenrath am Sonntag nicht darüber, dass sich unter den 100 Besuchern nur vier Männer befanden. Die wurden häufig auf humorvolle Weise ins Spiel der Kabarettistinnen miteinbezogen. Etwa, ob sie nicht Interesse an ihnen hätten – zumindest für einen One-Night-Stand. Das Thema besangen sie im Anschluss in dem leicht umformulierten Song von Al Bano und Romina Power „Felicita“, der nun „Wer liecht’n da?“ hieß. Überhaupt gab es nahezu keine Tabuthemen. Während Heike Becker die fast schon nymphomanische, wenn auch wenig geistreiche jüngere Schwester mimte, verkörperte Kerstin Sierp die hochgewachsene, nahezu frigide ältere Schwester, die oft nur das „Trockengesteck“ genannt wurde.

Heike Becker und Kerstin Sierp brachten ihr Wittstocker Publikum im Rathaus mit Ruhrpotthumor zum Lachen. Quelle: Christian Bark

In markigen Sprüchen und flachen Witzen griffen die beiden Frauen aktuelle Themen wie Pflege oder Ernährung auf. „Fast wäre ich auch Vegetarierin geworden, hab dann aber nochmal Schwein gehabt“, witzelte Heike Becker. Den Vibrator ihrer Schwester bezeichnete sie als „lustiges Zappelwürmchen“ und Smoothies als „Kinderkotze im Glas“. Darüber hinaus stand immer wieder die gestörte Beziehung der beiden Schwestern zu Männern aber auch untereinander im Fokus. „Wann hast Du mir denn zuletzt mal was geschenkt“, wollte Kerstin Sierp von Heike Becker wissen. „Zum Nikolaus, da habe ich Dir die Schuld in die Schuhe geschoben“, entgegnete sie.

Nicht immer aber immer öfter konnte auch Brunhilde Gehrmann über die Witze und Showeinlagen der Ruhrpott-Damen lachen. „Schön, dass immer mal so ein Kulturprogramm im Rathaus geboten wird“, lobte sie. Viel Applaus für das Komikerduo und Lob dafür, dass sie nach Wittstock geholt worden waren, gab es im Anschluss für Petra Fastenrath. Die hatte an dem Abend auch ihre helle Freude gehabt, wie sie sagte.

Von Christian Bark

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