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Kämmerei peilt zwei Abschlüsse pro Jahr an

Rheinsberg Kämmerei peilt zwei Abschlüsse pro Jahr an

Der jährliche Kassensturz hilft den Kommunen, den Überblick über ihre Finanzen zu behalten. Wegen der Umstellung auf Doppik sind viele Gemeinden aber nicht auf dem Laufenden mit ihren Abschlüssen. Auch Rheinsberg wird erst in fünf Jahren auf aktuellem Stand sein – wenn die Kämmerei wie geplant zwei Abschlüsse pro Jahr schafft.

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Im Moment hat Rheinsberg erst den Jahresabschluss von 2011 geschafft.

Quelle: Fotolia

Rheinsberg. Den größten Brocken hat die Kämmerei vom Tisch: Der erste Jahresabschluss im doppischen System ist geschafft – damit sind die Finanzfüchse aus dem Rheinsberger Rathaus aber noch lange nicht auf dem Laufenden bei dem Thema. Denn bei der bestandenen Jahresrechnung handelt es sich um Zahlen von 2011. „Es wird vermutlich noch fünf Jahre dauern, bis wir mit den Abschlüssen auf dem aktuellen Stand sind“, sagt der scheidende Kämmerer Andreas Neubert. In dieser Zeit klappe es auch nur dann, wenn seine Abteilung sowie das Rechnungsprüfungsamt des Landkreises es schaffen, zwei Abschlüsse pro Kalenderjahr unter die Lupe zu nehmen. Schon in diesem Jahr gab es allerdings eine Absage: Weil die Kapazitäten der Kreisbehörde begrenzt sind – schließlich reichen alle Kommunen nach der Umstellung auf Doppik nun viele alte Abschlüsse ein – darf Rheinsberg den Abschluss von 2012 nicht mehr vorlegen, berichtet Neubert. Dabei ist das Papier so gut wie fertig. „Wir haben 98 Prozent erledigt.“ Die Restarbeiten sollte die Kämmerei nach seinen Weggang dennoch zügig beenden, rät Neubert. „Es kann ja immer sein, dass eine Kommune ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat und das Rechnungsprüfungsamt plötzlich doch Zeit für Rheinsberg hat.“ Dass die Kämmerei nun so viele Abschlüsse auf einen Schlag schaffen soll, hält Neubert für realistisch. Und das, obwohl sie an der Jahresrechnung 2011 zwei Jahre lang saß. „Der erste Abschluss war der schwierigste, weil Grundlagen im neuen System gelegt werden mussten.“ Nun könne sich die Kämmerei aus dem Pool der fertigen Bausteine bedienen. „Und das reduziert den Arbeitsaufwand ungemein.“

Von Celina Aniol

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