Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Kagar: Impro-Theater vor der Dorfkirche
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kagar: Impro-Theater vor der Dorfkirche
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 25.05.2016
Ohne Drehbuch: Improtheater vor der Dorfkirche. Quelle: Herweg
Anzeige
Kagar

Was entsteht, wenn ein Gebärdendolmetscher ein komplett improvisiertes Interview mit einem Kuhfotografen übersetzen soll? Im besten Fall eine furiose und irrsinnig komische Show. Zum inzwischen wiederholten Male gastierte die Improtheater-Gruppe der Evangelischen Schule in Kagar. Vor der Dorfkirche trafen die Spieler von „Dynamo di Caprio“ und „Spielvereinigung Tarrantino“ aufeinander.

Wie im Improtheater und seiner speziellen Spielform, dem Theatersport, üblich, gab das Publikum die Stichwörter des Abends vor – eine Lieblingsfarbe, ein Gefühl, eine Hausnummer. Die sich daraus entwickelnden Szenen waren großartig absurd – sterbende Kängurus oder im Watt versinkende Mütter.

Die Evangelische Schule bietet seit inzwischen zehn Jahren eine Improvisationstheater-AG ein. Lehrer Kay Liebchen, damals neu an der Schule, etablierte dort die Spielform. „Das Format hat sich bewährt“, sagt er. Bei den Potsdamer Theatersportmeisterschaften im Februar spielte sich das Neuruppiner Team vor mehr als 200 Leuten auf den ersten Platz. Eine Einladung auf ein Festival in Königs Wusterhausen in diesem Sommer folgte.

Im Juni wird die Neuruppiner Schauspiel-Mannschaft auf dem Kreiskirchentag in Wustrau zu sehen sein. „Man kann uns buchen“, sagt Liebchen mit einem Augenzwinkern. Nach Kagar kommt die Gruppe seit längerem wegen eines privaten Kontakts.

Wie sich Improvisation trainieren lässt? Durch Körperarbeit, durchs Spielen selbst. „Nichts bewerten“, sagt Liebchen. „Man muss ja sagen zu den Ideen der anderen.“

Von Frauke Herweg

20 Kinder der Gesamtkirchengemeinde Temnitz kamen nach Walsleben zum Kinder-Kirchen-Wochenende. Dort verbrachten sie gemeinsam mit ihrer Pfarrerin und der Katechetin zwei Tage. Basteleien, Spiel und Gesang, aber auch Nachdenkliches standen auf dem Programm.

25.05.2016

Kanonenkugeln, Urkunden, Hausgeräte und Zigarettenbilder, im Fehrbelliner Museum hat sich in den vergangenen Jahren viel angesammelt. Am Sonnabend gab es zum dritten Mal einen Tag der offenen Tür. Der Verein „Stadtgeschichte Fehrbellin“, der das Museum betreut, feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen.

25.05.2016

Immer mehr Brote produziert die Rohrlacker Bio-Bäckerei „Vollkern“. Waren es in der Anfangszeit vor 16 Jahren 80 Laibe, sind es heute 1500. Viel mehr werden es trotz der großen Nachfrage aber nicht: Denn trotz des aktuellen Umbaus kann Bäckereiinhaber Volker Apitz die Kapazität seines Betriebs kaum noch steigern.

25.05.2016
Anzeige