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Kammeroper gibt Konzert für die Kirche

Läsikow Kammeroper gibt Konzert für die Kirche

Beim Läsikower Benefizkonzert zugunsten der Kirche blieb kein Platz frei. Solisten der Kammeroper aus Rheinsberg gaben dort ein anspruchsvolles Programm zum Besten. Die Lieder reichten von der Arie der „Carmen“ bis zur „Christel von der Post“.

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Sie bestritten das Programm in Läsikow, von links: Andrei Diakov, Alexandra Yangel, Armina Aristak, Sylvia Gdaniec, Andrei Yurkowsky und Idel Aralbajew. Rechts: Frank Matthus.

Quelle: Wolfgang Hörmann

Läsikow. „Laue Sommernacht“ stand über der Einladung zum Konzert in der Läsikower Dorfkirche. Nun, das „richtige“ Dunkelwerden erlebten die gut 140 Zuhörer nicht im proppenvollen Gotteshaus und auf allen möglichen Sitzgelegenheiten vor der weit geöffneten Tür. Ansonsten wurden aber am Sonntag alle Erwartungen erfüllt.

Wie in den vergangenen Jahren war Frank Matthus, seit 2015 künstlerischer Leiter der Kammeroper Schloss Rheinsberg, am Sonntag mit Solisten angereist. Sie schenkten den Besuchern zwischen Matinee am selben Tag und der Tosca-Probe am nächsten einen wunderschönen musikalischen Nachmittag. Auf einer der Kirchenbänke sah man auch Siegfried Matthus. Den 82-Jährigen hatte es nach Kriegsende nach Läsikow verschlagen. Sohn Frank verlebte hier „mein Kinderparadies“, wie er eingangs dem Publikum verriet.

Sehr anspruchsvolle Opernarien

Hatte Matthus junior 2015 noch als Vorleser Teile des Programmes mitgestaltet, so gab diesmal allein der musikalische Leiter Andrei Diakov den Ablauf vor. Der reichte von der Arie der Carmen (Armina Aristak) bis zur „Christel von der Post“ (Sylvia Gdaniec). Alexandra Yangel bewies nach zwei stimmlich sehr anspruchsvollen Opernarien mit „Summertime“ aus Gershwins „Porgy and Bess“, dass sie sich auch auf diesen meist gecoverten klassischen Titel aller Zeiten im Jazz- und Popstandard versteht. Nicht weniger frenetisch brandete immer Beifall auf, nachdem die Tenöre Andrei Yurkowsky und Idel Aralbajew ihre Vorträge beendet hatten.

Es war wieder ein Benefizkonzert, das die Kunstinteressierten nach drei Zugaben und anderthalb Stunden ins Freie entließ. Der Förderverein für Kirche und Dorf hatte wie in den zurückliegenden Jahren auf Eintritt verzichtet, aber um Spenden gebeten. Das Geld findet für die Renovierung der Kirche Verwendung. Beim anschließenden Imbiss unter freiem Himmel wurde es dann doch noch finster. Als der Himmel seine Schleusen öffnete, bot das Dorfgemeinschaftshaus ein Dach überm Kopf. Beim Klönschnack ging es hier schon um den nächsten Höhepunkt im Ort. Es ist die 525-Jahr-Feier von Läsikow, die am 16. und 17. September zusammen mit dem Erntefest der Großgemeinde Wusterhausen ansteht. Flyer mit dem Programmangebot für zwei tolle Tage konnte schon jeder mitnehmen.

Von Wolfgang Hörmann

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