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Seifenkistenrennen im Ruppiner Land Friedenspanzer rollte in Karwe

Am Samstag gingen 37 Teilnehmer aus dem Ruppiner Land und sogar aus Kiel beim siebenten Karwer Seifenkistenrennen an den Start. Die Zuschauer konnten mehr als 20 selbstgebaute Flitzer und schnelle Kinder bestaunen.

Tara Petruschke kam im "Weiß-Roten Blitz" als Schnellste bei den Zehn bis 15-Jährigen ins Ziel.

Quelle: Jan Philipp Stoffers

Karwe. Kaum ertönt die Startfreigabe, schon düst der „Weiß-Rote Blitz“ rasant von der Rampe auf die 160 Meter lange Piste. Vom Applaus der Zuschauer am Streckenrand begleitet, überquert Tara in ihrer Kiste als Schnellste die Ziellinie. 37 Teilnehmer in 23 verschiedenen, selbstgebauten Flitzern gingen am Sonnabend beim 7. Karwer Seifenkistenrennen an den Start.

Bei Bratwurst und Bier, Kaffee und Kuchen, Musik, Spiel und Spaß waren rund 80 Besucher gekommen. Als Startrampe diente ein aufgebockter Anhänger – eine Leihgabe von Christian Wenger-Rosenau. Der organisiert seit ein paar Jahren das Wuthenower Seifenkistenrennen. „Wir freuen uns über die Unterstützung“, sagt das Karwer Ortsbeiratsmitglied Norman Gröer.

Vier Altersklassen und eine Spaßklasse

In vier Altersklassen sowie der Spaßklasse außerhalb der Zeitwertung rasten die Teilnehmer um die Wette. Alle Fahrer mussten einen Helm tragen, die unter Sechsjährigen durften zur Sicherheit nur mit einem Erwachsenen an den Start gehen.

Greta Pauline (4) war mit Vater Bernd Svensson extra aus Kiel (Schleswig-Holstein) angereist. Die beiden starteten mit ihrer in Gelb und Schwarz gehaltenen Seifenkiste „Turbobiene“. Passend zum Motto ihres Flitzers trugen beide Helme mit angeklebten Fühlern, wie sie echte Bienen haben. Am Ende reichte es zwar nicht fürs Treppchen. „Aber es hat trotzdem viel Spaß gemacht“, fand die kleine Greta Pauline.

Vom Streckenrand aus bestaunten die Zuschauer die selbstgebastelten Kisten. Alle Teilnehmer hatten sich beim Bau ihrer Flitzer viel Mühe gegeben. Da gab es zum Beispiel den Friedenspanzer, gebaut von den Organisatoren Norman Gröer und René Wille. So ein Panzer hat natürlich eine große Kanone. Die spukt allerdings keine harten Geschosse aus, sondern zerbrechliche Seifenblasen. Ein Steinzeitmobil war hingegen eindeutig vom „Auto“ des Fred Feuersteins aus der TV-Serie „Familie Feuerstein“ inspiriert. Sehr detailgetreu war auch der vergrößerte Nachbau eines „Hot-Wheels“-Spielzeugautos und die schwarz-weiß gefleckte Kuh „Mosli“.

Zwischenzeitlich setzten starker Wind und Regen den Teilnehmern zu. Doch weder die Fahrer noch die Zuschauer ließen sich davon vertreiben. Als die Startrampe einen kleinen Knacks bekam, wurde das Rennen kurzzeitig unterbrochen – Zeit für die ganz Kleinen, mit ihren Bobby-Cars die Piste zu erobern. Nach der Reparatur ging die Sause problemlos weiter.

Auch die siebte Ausgabe des Karwer Seifenkistenrennens war ein Erfolg, findet Norman Gröer. Er dankte den Sponsoren und Teilnehmern. „Ich hoffe, dass alle viel Spaß hatten und im nächsten Jahr wieder kommen.“

Von Jan Philipp Stoffers

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