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Ostprignitz-Ruppin Kampfhund soll künftig 500 Euro kosten
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kampfhund soll künftig 500 Euro kosten
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16:21 28.07.2016
Die Hundesteuer in Dabergotz soll ab Januar steigen.   Quelle: Fotolia
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Dabergotz

 Besitzer eines Kampfhundes in der Gemeinde Dabergotz sollen ab Januar 500 Euro pro Jahr an Hundesteuer zahlen. Für jeden weiteren als gefährlich eingestuften Hund müssen sogar 1000 Euro berappt werden. Dafür haben sich am Dienstagabend die Gemeindevertreter ausgesprochen. Der eigentliche Beschluss steht allerdings noch aus.

Hundesteuer: Halten Sie 300 bis 500 Euro pro Jahr für als gefährlich eingestufte Hunderassen für angemessen?

Immer mehr Gemeinden in Brandenburg entdecken die Hundesteuer als lukrative Einnahmequelle. In Walsleben kostet ein Hund im kommenden Jahr 350 Euro an Steuern, in Dabergotz (beide Ostprignitz-Ruppin) sollen es sogar 500 Euro sein.

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Gemeinde will „abschreckend wirken“

Mit den Steuersätzen für gefährliche Hunde wolle die Gemeinde „abschreckend wirken“, sagte am Mittwoch Bürgermeister Ulrich Krebs (60). Bisher werden in Dabergotz für gut 100 Hunde Steuern gezahlt, Kampfhunde gibt es in der Gemeinde aber nicht. „Wir wollen das auch gar nicht erst aufkommen lassen“, betonte Krebs.

Bislang wird in den Gemeinden des Amtes Temnitz nicht unterschieden, ob jemand einen als gefährlich eingestuften oder verhaltensunauffälligen Hund hat. Die Steuer ist die gleiche. Das ändert sich nun. Die Gemeinde Walsleben hat in der vergangenen Woche bereits ihre neue Hundesatzung beschlossen. Demnach kostet dort der erste Kampfhund 350 Euro im Jahr, jeder weitere 500  Euro.

Steuer für verhaltensunauffällige Hunde soll leicht steigen

Wie in Walsleben soll auch in Dabergotz die Steuer für alle als verhaltensunauffällig eingestuften Hunde leicht steigen. Der Ersthund soll ab Januar 22 Euro kosten statt 20 Euro, der Zweithund 50 Euro statt 36 Euro, der dritte und jeder weitere Hund 100 Euro statt 50 Euro. „Es reicht normalerweise aus, wenn man einen Hund besitzt“, sagte Ulrich Krebs. Der Vierbeiner erfülle auf den Dörfern zumeist eine wichtige Schutzfunktion für das jeweilige Grundstück.

Die Stadt Neuruppin hatte zum Jahresbeginn ihre Hundesteuer erhöht. Der Ersthund kostet seitdem 70 Euro, ein Kampfhund 500 Euro.

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Von Andreas Vogel

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