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Ostprignitz-Ruppin Kaputte Straßenlampen sind Spitzenreiter
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kaputte Straßenlampen sind Spitzenreiter
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02:17 16.01.2016
Regelmäßig werden auch Hinweise aus der Wittstocker Region auf der „Maerker“-Seite im Internet gemeldet. Quelle: Screenshot/MAZ
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Wittstock

Der jüngste Eintrag ist der Klassiker: „In der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße sind nun bereits vier Straßenlaternen defekt. Hier ist keine Sicherheit mehr gegeben“, so die Bürger-Meldung vom 7. Januar. In der Antwort heißt es knapp: „Die Straßenbeleuchtung ist wieder in Betrieb“, daneben eine Ampel, die auf Grün steht. Das bedeutet, dass alles erledigt ist. Rot hingegen zeigt an, dass der Mangel noch besteht, und die gelbe Ampel will sagen: Die Sache wird gerade bearbeitet. So funktioniert das Bürgerportal „Maerker“, das vor einem Jahr – im Januar 2015 – an den Start ging. 52 Einträge mit Hinweisen auf Mängel gab es seither aus Wittstock; 109 aus der Gemeinde Heiligengrabe. Defekte Straßenlampen stehen dabei in der Hitliste der Ärgernisse ganz oben. Aber auch illegal entsorgter Müll oder verschmutzte Fußwege werden häufig gemeldet. Im September 2015 gab es aber auch schon den Hinweis, dass sich im Bereich Waldring/Maxim-Gorki-Straße ein zutraulicher Fuchs herumtreibe, der Müllbehälter plündere und Bewohnern mitunter bis zur Haustür folge.

Dauerbrenner vor allem, wenn sie nicht leuchten: die Straßenlampen. Quelle: Christel Köster

Worum es auch immer geht: „Wir freuen uns über jeden Hinweis und nehmen jedes Anliegen ernst“, betont Stadtsprecher Jean Dibbert. Die meisten Einträge gebe es im Frühjahr und Herbst, wenn Laub auf die Straßen und Wege fällt oder es besonders auffällt, wenn eine Lampe nicht leuchtet. Ziel sei es, möglichst alle Anliegen zu klären. „Das versuchen wir natürlich immer. Allerdings sind wir an geltendes Recht gebunden und deshalb nicht für alles zuständig. In solchen Fällen helfen wir zu vermitteln“, sagt Jean Dibbert. Der „Maerker“ sei für die Wittstocker und die Stadtverwaltung gleichermaßen die Chance, sich ohne Umwege auszutauschen. „Das wird schon gut genutzt, ist aber natürlich ausbaufähig.“ Allerdings solle der „Maerker“ auch nicht den Griff zum Telefonhörer oder das Gespräch auf der Straße verhindern. Er könne aber hilfreich sein, wenn am Abend in einem Ort die Straßenlampen nicht funktionieren. Wichtig sei, dass die Plattform auch weiterhin von Bürgern genutzt wird. Übrigens: Lob habe es auf der „Maerker“-Plattform noch nicht gegeben – für die Stadt sei das aber nicht entscheidend: „Der Maerker ist eine Service-Plattform für die Bürger und sollte auch genauso genutzt werden“, sagt Jean Dibbert.

Von Björn Wagener

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