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Karge Obsternte für Kleingärtner

Wittstock Karge Obsternte für Kleingärtner

Aus vielen der insgesamt 13 Kleingartenvereinen, die im Wittstocker Ortsverband organisiert sind, gibt es über die diesjährige Obsternte wenig Positives zu berichten. Die Frühjahrskälte und der Sommerregen haben dazu geführt, dass zahlreiche Bäume keine Früchte tragen. Etwas Gutes hatte das Wetter aber trotzdem – zumindest für das Gemüse.

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Der Süßkirschenbaum von Hartmut Wagner (l.) bleibt leer.

Quelle: Christian Bark

Wittstock. Süßkirschen konnte Hartmut Wagner aus der Kleingartenanlage „Provinzialgärten“ in diesem Jahr keine ernten. Auch bei den Birnen heißt es Fehlanzeige. Bei den Äpfeln sind lediglich die Winteräpfel gereift. Gemeinsam mit Wolfgang Schönfeld, der wie er Mitglied des Wittstocker Ortsverbands der Kleingartenfreunde ist, begutachtet er seine Parzelle.

„Der Frost im Frühjahr hat seine Spuren hinterlassen“, erklärt Hartmut Wagner. Sowohl die ersten Knospen als auch die bestäubenden Bienen seien ihm zum Opfer gefallen. Und so klagen viele Mitglieder der 13 im Verband organisierten Vereine über eine schlechte Obsternte. Der viele Regen im Sommer habe ein Übriges getan. „Deshalb habe ich im vergangenen Jahr schon eine neue Erdbeerart angepflanzt“, erklärt Hartmut Wagner. Die Sorte „Brandenburg“ wachse etwas höher, damit die Früchte nicht in den Pfützen „absaufen“. Die Nässe habe lediglich für weniger Blattläuse gesorgt, dafür aber Raupen und Nacktschnecken begünstigt.

Lediglich die Winteräpfel reifen gut bei Hartmut Wagner

Lediglich die Winteräpfel reifen gut bei Hartmut Wagner.

Quelle: Christian Bark

Das feuchte Wetter war Wolfgang Schönfeld zufolge jedoch gut für Strauchgewächse und viele Gemüsesorten. „Beim Kohlrabi habe ich wieder einige Prachtexemplare“, berichtet der 63-Jährige, der seinen Garten in der Sparte „Pappelallee“ hat. Hartmut Wagner stimmt zu. Viele Verbandsmitglieder berichteten über eine gute Kartoffel- oder Rübenernte. Er selbst freue sich über prächtige Tomaten. „Die wachsen aber wetterunabhängig im Gewächshaus“, fügt er hinzu. Und so blicken die Kleingärtner mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die Saison 2017, die erst mit dem Abernten im Herbst beendet sein wird. „Bei uns ist es nicht so schlimm, da hängen ja keine Existenzen dran“, verweist Schönfeld auf die Obstbauern im Land.

Von Christian Bark

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