Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Kastanienallee ist akut gefährdet
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kastanienallee ist akut gefährdet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:20 10.02.2017
Die Kastanienallee in der Scholtenstraße wird mehr und mehr ausgedünnt. Quelle: Peter Geisler
Neuruppin

Die Kastanienallee in der Neuruppiner Scholtenstraße, die zwischen Landgericht und Arbeitsamt in Richtung Ruppiner See führt, ist akut gefährdet. Grund: Viele Bäume sind stark beschädigt, sagte Neuruppins Vizebürgermeister und Baudezernent Arne Krohn am Mittwochabend bei einer Anwohnerversammlung. Das Rathaus hat deshalb in den vergangenen Wochen bereits mehrere Kastanien fällen lassen. Da aber weitere Bäume beschädigt sind, überlegt die Verwaltung derzeit, die Allee gänzlich neu anzulegen. „Eine Entscheidung dazu ist jedoch noch nicht gefallen“, sagte Krohn. Einig sei man sich lediglich darüber, dass die Scholtenstraße auch künftig ihren Alleencharakter behalten soll – und dass wieder Kastanien gepflanzt werden sollen. Dabei will die Stadt jedoch auf neue Baumzüchtungen setzen, die besser mit den derzeitigen Umweltbelastungen zurechtkommen als der derzeitige Baumbestand, so Arne Krohn.

Nur Vermutungen zu den Ursachen für die Schäden

Vor einer Entscheidung soll ein Fachmann jede einzelne Kastanie begutachten. Vorrang habe stets das Retten eines Baumes, betonte der Baudezernent.

Möglich sei aber auch, dass ein kompletter Abschnitt der Allee gefällt und durch das Anpflanzen neuer Bäume ersetzt wird. Offen blieb, warum viele Kastanien in der Scholtenstraße so stark beschädigt sind. Als mögliche Ursachen nannte Krohn das Alter der Bäume (rund 200 Jahre), Schäden durch Soldaten der Roten Armee, die dort nach dem Zweiten Weltkrieg Unterkünfte hatte, und mangelnde Pflege.

Von Andreas Vogel

Zwei Jahre lang hat Neuruppin vergeblich nach jemanden gesucht, der die Aufgabe als ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter übernehmen will. Jetzt hat sich eine Neuruppinerin dafür gefunden. Doch Behindertenvertreter aus der Stadt fühlen sich von ihrer schnellen Wahl überrumpelt.

10.02.2017

Der Biogas-Erzeuger KTG Energie, der auch Biogasanlagen in Wuthenow und Putlitz betreibt, darf trotz Schulden von 130 Millionen Euro für die Zukunft planen: Das Amtsgericht Neuruppin hat den Insolvenzplan bestätigt. Demnach erhalten Investoren und Kleinanleger nicht einmal drei Prozent des Geldes zurück, das sie bei KTG angelegt haben.

13.02.2017

Freies Parken für Ehrenamtler in Wittstock? Kerstin Zillmann könnte sich das vorstellen und brachte diesen Vorschlag auf der jüngsten Sitzung des Ordnungsausschusses der Wittstocker Stadtverordnetenversammlung ins Gespräch. Darüber hinaus hatte sie noch weitere Hinweise rund ums Parken.

10.02.2017