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Kastanienallee ist akut gefährdet

Neuruppin Kastanienallee ist akut gefährdet

Weil viele Bäume stark beschädigt sind, ist die Kastanienallee in Neuruppiner Scholtenstraße akut gefährdet. Das Rathaus hat bereits mehrere Bäume fällen lassen. Im Gespräch ist, die alten Kastanien nach und nach oder abschnittsweise auf einen Schlag zu fällen und durch neue Bäume zu ersetzen. Denn der Alleencharakter soll erhalten bleiben.

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Die Kastanienallee in der Scholtenstraße wird mehr und mehr ausgedünnt.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Die Kastanienallee in der Neuruppiner Scholtenstraße, die zwischen Landgericht und Arbeitsamt in Richtung Ruppiner See führt, ist akut gefährdet. Grund: Viele Bäume sind stark beschädigt, sagte Neuruppins Vizebürgermeister und Baudezernent Arne Krohn am Mittwochabend bei einer Anwohnerversammlung. Das Rathaus hat deshalb in den vergangenen Wochen bereits mehrere Kastanien fällen lassen. Da aber weitere Bäume beschädigt sind, überlegt die Verwaltung derzeit, die Allee gänzlich neu anzulegen. „Eine Entscheidung dazu ist jedoch noch nicht gefallen“, sagte Krohn. Einig sei man sich lediglich darüber, dass die Scholtenstraße auch künftig ihren Alleencharakter behalten soll – und dass wieder Kastanien gepflanzt werden sollen. Dabei will die Stadt jedoch auf neue Baumzüchtungen setzen, die besser mit den derzeitigen Umweltbelastungen zurechtkommen als der derzeitige Baumbestand, so Arne Krohn.

Nur Vermutungen zu den Ursachen für die Schäden

Vor einer Entscheidung soll ein Fachmann jede einzelne Kastanie begutachten. Vorrang habe stets das Retten eines Baumes, betonte der Baudezernent.

Möglich sei aber auch, dass ein kompletter Abschnitt der Allee gefällt und durch das Anpflanzen neuer Bäume ersetzt wird. Offen blieb, warum viele Kastanien in der Scholtenstraße so stark beschädigt sind. Als mögliche Ursachen nannte Krohn das Alter der Bäume (rund 200 Jahre), Schäden durch Soldaten der Roten Armee, die dort nach dem Zweiten Weltkrieg Unterkünfte hatte, und mangelnde Pflege.

Von Andreas Vogel

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