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Ostprignitz-Ruppin Katerbow und Netzeband vereint
Lokales Ostprignitz-Ruppin Katerbow und Netzeband vereint
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00:17 02.03.2016
Zur frisch zusammengefassten Ortsfeuerwehreinheit Katerbow-Netzeband gehören 23 aktive Brandschützer. Quelle: Cornelia Felsch
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Katerbow

Der Versammlungsraum des Katerbower Feuerwehrgerätehauses war am Samstagabend knapp bemessen. Durch den Zusammenschluss der Katerbower mit der Netzebander Feuerwehreinheit ist die Zahl der ehrenamtlichen aktiven Brandbekämpfer in kurzer Zeit auf 23 gestiegen.

„Ab Mitternacht werdet ihr bei Alarm gemeinsam ausrücken“, sagte Amtswehrführer Sebastian Giesert in der Jahresdienstversammlung, an der auch Amtsdirektorin Susanne Dorn teilnahm. Für ihre gemeinsamen Einsätze sind die Mitglieder der neuen Ortsfeuerwehreinheit Katerbow-Netzeband jetzt optimal ausgerüstet. Zum Auftakt des Abends übergab die Direktorin des Amtes Temnitz dem neuen Ortswehrführer Frank Kramer den Schlüssel und wünschte den Freiwilligen, dass sie immer gut und heil von ihren Einsätzen zurückkommen.

31 000 Euro für ein neues Einsatzfahrzeug

Damit ist die Temnitzer Wehr nun bestens ausgestattet, denn bereits im vergangenen Jahr investierte das Amt 31 000 Euro in ein neues Einsatzfahrzeug. Zu dem modernen Tragkraftspritzenfahrzeug, das für die Brandbekämpfung ausgestattet ist, hat sich nun ein Vorausgerätewagen gesellt, der für Technische-Hilfe-Einsätze mit Motorkettensäge, Tauchpumpe, Stromerzeuger und hydraulischem Rettungsgerät ausgerüstet ist.

Am Sonnabend begutachteten die Feuerwehrleute interessiert ihren neuen Besitz, mit dem sie nun für alle Eventualitäten im Feuerwehrleben ausgestattet sind – dank der Investition von 400 000 Euro, die das Amt Temnitz für seine Wehr ausgibt. Ein Grund, an diesem Abend mit einem Glas alkoholfreiem Sekt anzustoßen.

Kurioser Einsatz: Verwaiste Störche im Nest

Die Katerbower Wehr wurde im vergangenen Jahr zu vier Einsätzen gerufen – ein Baum auf der Straße, ein LKW-Brand und zwei Verkehrsunfälle waren die Gründe. Die Netzebander Wehr musste zu 19 Einsätzen ausrücken; zwölf Brände wurden gelöscht. „Wie in jedem Jahr gab es auch 2015 einen kuriosen Einsatz“, sagte Sebastian Giesert: In Darritz saßen vier verwaiste Störche im Nest. Drei konnten gerettet werden.

Insgesamt gab es im Amt Temnitz im vergangenen Jahr 93 Einsätze. Besonders zu schaffen machten den Ortswehren die zahlreichen Waldbrände. Der Amtswehrführer dankte den Mitgliedern für ihre Einsatzbereitschaft – 1057 Stunden opferten die Katerbower und Netzebander für die ehrenamtliche Tätigkeit.

Höhepunkt war der Amtsausscheid

Allen besonders im Gedächtnis geblieben ist der Temnitzer Feuerwehr-Amtsausscheid, der im Sommer des vergangenen Jahres bei großer Hitze in Frankendorf ausgetragen wurde. Die Katerbower Wehr trotzte den hohen Temperaturen und belegte nach den Kränzlinern den zweiten Platz.

Es gab an diesem Abend aber auch kritische Töne – von der Amtsdirektorin Susanne Dorn. „Eigentlich wollte ich nicht wieder über das Thema Ausbildung reden“, sagte sie. Das Problem sind zu kurzfristige Absagen. „Es ist dann oft zu spät, um noch andere Kameraden nachrücken zu lassen.“ Ein ewiges Thema bei der Feuerwehr bleiben auch die Nachwuchssorgen. Ob Temnitz das Problem mit den neuen Ansteckern und Aufklebern als Werbemittel in den Griff bekommen wird, muss sich zeigen.

Auszeichnungen: Zum Feuerwehrmann wurden Stefan Krause, Philipp Krusemark, Toni Böttcher und Lucas Vollroth befördert. Stefanie Remer wurde zur Oberfeuerwehrfrau und Dennis Vollroth zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Peter Papenbrock ist der neue Oberlöschmeister.

Von Cornelia Felsch

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