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Ostprignitz-Ruppin Katjuschachor sang zum Muttertag
Lokales Ostprignitz-Ruppin Katjuschachor sang zum Muttertag
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02:15 17.05.2017
Zum Muttertag ist auch der Katjuschachor in Jabel nicht fern. Quelle: Christian Bark
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Jabel

Ihr Auftritt zum Muttertag hat im Sonntagscafé in Jabel schon Tradition. Und so waren die Sängerinnen und Sänger des Wittstocker Katjuschachores auch am gestrigen Sonntag wieder mit von der Partie – zum fünften Mal, wie der Chorleiter Peter Karping berichtete. Weil es kurzzeitig regnete, wurde das Konzert in das Café verlegt, wo es aufgrund der vielen Besucher zuletzt nur noch Stehplätze gab. Die gute Resonanz freute auch die Cafébetreiberin Petra Puls, die an diesem Sonntag wieder alle Hände voll zu tun hatte, selbstgebackenen Kuchen unter die Gäste zu bringen.

Der Chor stimmte zunächst mit dem Frühlingslied „Der Mai ist gekommen“ ein. „Sie dürfen ruhig mitsingen, wenn Sie mögen“, animierte Peter Karping die Gäste immer wieder zum Mitmachen. Während diese bedächtig innehielten beim Lied „Muttertag“ – es geht darin um einen Mann, der in der Ferne voller Sehnsucht an seine Mutter denkt –, klatschten und sangen sie beim russischen Volkslied „Kalinka“ lautstark mit.

Die Gäste verfolgten das Konzert Kaffee und Kuchen. Quelle: Christian Bark

Sechs Lieder präsentierte der Chor vor der Kaffeepause. „Einige Lieder haben wir neu einstudiert“, erklärte Peter Karpings Frau Johanna – darunter deutsche Volkslieder wie „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“. Unter den darauffolgenden sieben Liedern präsentierte das Ehepaar Bernd und Christa Nagel ihr „Wittstock-Lied“, das nicht mit dem Wittstock-Lied des Gymnasialdirektors Wilhelm Schlechtweg zu verwechseln ist. Im vergangenen Jahr hatten die beiden Chormitglieder aus Paul Linckes Berliner Luft eine Wittstocker Luft gemacht.

Weitere Konzerte ab Ende Mai

Nach Liebeserklärungen an die Mutter, die Heimatstadt Wittstock – denn der Chor gehört laut Johanna Karping seit fast zehn Jahren zur Dossestadt – folgten wieder teils beschwingte, teils melancholische Lieder mit russischer Seele wie „Vologda“.

Am Samstag, 26. Mai, sind im Sonntagscafé wieder„Frau Sonntag und ihr ständiger Begleiter“ zu Gast. Das Berliner Duo bringt dann ab 19 Uhr Chansons, Schlager und Jazzlieder mit teils humoristischen Einlagen auf die Bühne. Am Sonntag, 9. Juni, geben sich dann das Vater-Tochter-Duo Edgar und Marie in Jabel die Ehre. Ab 19 Uhr präsentieren sie in ihrer Bühnenshow eigene deutsche Lieder und Cover ihrer persönlichen Helden, wie den Rolling Stones, Bob Dylan und Slade, begleitet von Gitarre, Klavier, Akkordeon und Mundharmonika.

Von Christian Bark

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