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Ostprignitz-Ruppin Kehrmaschine fährt wie bisher
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kehrmaschine fährt wie bisher
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00:19 08.12.2017
Auch in Neustadt sind Awu-Kehrmaschinen im Einsatz. Quelle: Peter Geisler
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Neustadt

Die Neustädter Stadtverordneten konnten sich bei ihrer Sitzung am Montag nicht auf eine Änderung der Straßenreinigungsgebührensatzung verständigen. Die Amtsverwaltung hatte vorgeschlagen, mehr Einsätze der Kehrmaschine in der Stadt festzulegen.

Hintergrund sind die ersten Erfahrungen mit der motorisierten Straßenreinigung in diesem Jahr. Zehnmal waren die Fahrzeuge der Awu ab Mai im Stadtgebiet unterwegs. Doch das Ergebnis überzeugte nicht. Vor allem Gräser in den Gossen ließen sich so nicht zurückdrängen.

Die Amtsverwaltung kam zu dem Schluss, dass der Einsatz der Kehrmaschine zum einen früher beginnen sollte, bevor der Bewuchs zu robust geworden ist. Zum anderen sollte in einem kürzeren Abstand als vierwöchentlich gekehrt werden. Vorschlag: 18 statt der bisherigen zehn Einsätze pro Jahr. Zwar hätte man dafür mehr Geld an den Dienstleister bezahlen müssen. Zugleich würde sich aber der Personalaufwand für die manuelle Nacharbeit deutlich reduzieren.

Es wird mit Einsparungen gerechnet

„Für den Bürger hätte sich keine Erhöhung ergeben“, schätzt Christian Kirsch (CDU-Fraktion) ein, der die Sitzung am Montag stellvertretend für den erkrankten Neustädter Bürgermeister Karl Tedsen leitete. Kirsch rechnete sogar mit Einsparungen – bei einer deutlichen Verbesserung des Stadtbildes.

Diesen Erwartungen mochte sich die Mehrheit der Stadtverordneten allerdings nicht anschließen. Nur drei von ihnen stimmten für das häufigere Straßenkehren, neun dagegen. Vielleicht, so die Vermutung, lag der mangelhafte Reinigungserfolg ja am feuchten Sommer 2017. „In einem Jahr gucken wir uns das noch mal an“, kündigt Christian Kirsch an.

Von Alexander Beckmann

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