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Kein Ausweichquartier in Kreis-Kita

Wusterhausen Kein Ausweichquartier in Kreis-Kita

Für die Zeit der Umbauarbeiten in der Wusterhausener Kita „Am Burgwall“ sollten die Kinder eigentlich in der Tagesstätte betreut werden, die unlängst an der Flüchtlingsunterkunft in der Seestraße entstand. Doch weil dies eine kreisliche Einrichtung ist, die Burgwall-Kita jedoch eine kommunale, soll das jetzt plötzlich nicht mehr möglich sein.

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Die ehemalige Wusterhausener Bibliothek soll zwei Kita-Gruppen aufnehmen, wenn in der Tagesstätte gebaut wird.

Quelle: Wolfgang Hörmann

Wusterhausen. Es bleibt dabei. Die Bauarbeiten am Haus 2 der Kindertagesstätte „Am Burgwall“ und der Umbau des ­Rathauses sollen im Sommer dieses Jahres beginnen. Das hat Wusterhausens Bürgermeister Roman Blank auf Nachfrage bestätigt, obwohl zum Kita-Vorhaben noch Gespräche mit dem Fördergeldgeber laufen und zum Rathaus die Kostenschätzung noch nicht abgeschlossen ist.

Im kommenden Monat sollen in der Alten Schule die Umbauarbeiten beginnen, die notwendig sind, um den Rathausmitarbeitern für die Zwischenzeit Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen. Anders als zunächst angedacht, sollen allerdings die Kita-Kinder doch nicht übergangsweise in die Tagesstätte umziehen, die an der Flüchtlingsunterkunft in der Seestraße entstand.

Angeblich verhindern „Haftungsgründe“ die Nutzung der Kreis-Kita

„Weil es sich um eine kreisliche Einrichtung handelt, wir aber eine kommunale Kita haben, ist ein gemeinsames Betreuen schon aus Haftungsgründen unmöglich“, sagte Blank kürzlich den Mitgliedern des Ausschusses für Wirtschaft und Tourismus. ­Warum das bisher nicht bekannt gewesen sein soll, ließ er offen.

Die neue Tagesstätte am Ufer des Klempowsees galt gemeinhin als die Option für die Zeit der Bauerei. Stattdessen sind nun als Ausweichquartiere der Hort der Lindgren-Grundschule und das Gebäude der ehemaligen Bibliothek Am Burgwall vorgesehen. Da sich aber die benötigten Sanitäranlagen in der benachbarten kleinen Turnhalle befinden, müssen die zunächst auf Vordermann gebracht werden. Wegen späterer anderweitiger Nutzung des Turnsaales sieht Roman Blank darin auch eine Investition in die Zukunft.

Von Wolfgang Hörmann

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