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Kein Licht auf Bückwitzer Schulweg

Eltern protestieren Kein Licht auf Bückwitzer Schulweg

Eltern in Bückwitz-Ausbau fordern mehr Sicherheit für ihre Kinder. Allem voran geht es ihnen um einen beleuchteten Schulweg. Dort unmittelbar an der viel befahrenen Bundesstraße 5 fühlt sich auch mancher Erwachsene nicht sicher.

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Der Bus auf dem Bild kommt aus Richtung Wusterhausen. Beim Aussteigen finden die Fahrgäste keinen Gehweg vor.

Quelle: Wolfgang Hörmann

Bückwitz. Die Kinder von Bückwitz-Ausbau haben keinen sicheren Schulweg. Nachdem einige Eltern Alarm schlugen, hat sich die Gemeindeverwaltung in Wusterhausen für Veränderungen eingesetzt. Daraus ist ein neues Problem entstanden, wie auf der Sitzung des Bau- und Ordnungsausschusses der Gemeindevertreter am Dienstag in Bückwitz zu hören war.

Worum geht es? Der Weg zum Bus ist für die Kinder gefährlich. Auf einem Abschnitt von etwa 600 Metern müssen sie morgens entweder im Dämmerlicht oder in völliger Dunkelheit dicht an der viel befahrenen Bundesstraße 5 entlanglaufen oder sie überqueren, um zu ihrer Haltestelle zu kommen. Nur der Haltepunkt an sich ist beleuchtet. Außerdem gebe es lediglich einen halbwegs sicheren „Gehweg“: Es ist allerdings jener, der an der B 5 eigens für Fahrradfahrer angelegt worden ist. Diese Situation sei nicht länger hinnehmbar, sagen Eltern. Sie forderten Veränderung, hauptsächlich, was die fehlende Beleuchtung betrifft.

Die preiswertes Variante wird umgesetzt

Das Bemühen des Bauamtes war nun erfolgreich. Der Landesbetrieb Straßenwesen ist bereit, den Ausbau-Bückwitzern zu helfen. Zwei Varianten stehen zur Auswahl. Die eine Möglichkeit favorisiert eine kabelgebundene Bauweise. Die Baukosten hierfür betragen 40 000 Euro. Modell Nummer zwei ist von der Anlage des Ausbaus her deutlich lukrativer. Es fußt auf Solarleuchten mit Akkubetrieb, kostet aber 80 000 Euro.

In beiden Fällen allerdings müssten sich die Anlieger anteilig und abhängig von der Größe des Grundstücks jeweils zur Hälfte finanziell beteiligen. „Wir haben das alles auf einer Versammlung besprochen mit dem Ergebnis, dass die Mehrheit dagegen ist“, sagte Bauamtsleiterin Melanie Füllgraf. „Tatsächlich kommen wir zu keiner einheitlichen Meinung“, stimmte ihr Ortsvorsteher Dieter Helm zu.

Diskrepanzen auch in anderen Ortsteilen

Der Bauausschuss sprach sich nach kurzer Diskussion dafür aus, dass die „Schulwegbeleuchtung“ weiterhin auf die Tagesordnung gehört. Dabei werde die finanziell günstigere Variante verfolgt. Die Sicherheit der Kinder habe Priorität, unabhängig davon, um wie viele Kinder es sich gegenwärtig handele.

Bückwitz-Ausbau besteht aus zwölf Grundstücken. Die meisten Bewohner haben keine schulpflichtigen Kinder mehr. „Solche Diskrepanzen kennen wir auch aus anderen Ortsteilen. Ich denke da nur an Barsikow in der Vergangenheit und Dessow aktuell. Man kann es nicht jedem recht machen. Letztlich entscheidend ist, was die Gemeindevertreter beschließen. Dazu wurden sie gewählt“, sagte Bürgermeister Roman Blank.

Von Wolfgang Hörmann

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