Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Kein Preisgeld für Zickenwiesen-Spielplatz

Rheinsberg Kein Preisgeld für Zickenwiesen-Spielplatz

1506 Klicks hatte der geplante Spielplatz an der Menzer Straße in Rheinsberg bei der Internetabstimmung der Fanta-Spielplatzinitiative bekommen. Zu wenig für ein Preisgeld. Die Rheinsberger Wohnungsgesellschaft (Rewoge) will den Spielplatz dennoch erneuern.

Voriger Artikel
Asylbewerber raubt Asylbewerber aus
Nächster Artikel
Betreuer für Jugendclub gesucht

Das Wustrauer Spielplatzprojekt hatte vor zwei Jahren den dritten Platz im Wettbewerb errungen.

Quelle: Peter Geisler

Rheinsberg. Am Ende hat es doch nicht gereicht. Bei der Internetabstimmung der Fanta-Spielplatzinitiative bekam der geplante neue Spielplatz an der Menzer Straße in Rheinsberg nur 1506 Klicks. Zu wenig für eine finanzielle Hilfe des Brauseherstellers. Nur die Projekte der ersten hundert Plätze bekommen in den nächsten Wochen Geld. Rheinsberg wird mit seinem 113. Platz jedoch leer ausgehen.

Stephan Greiner-Petter, der Geschäftsführer der Rheinsberger Wohnungsgesellschaft (Rewoge), freut sich dennoch über 1506 abgegebene Stimmen. „Jede Stimme, die Rheinsberg bekommen hat, ist eine gute Stimme für den Spielplatz“, sagt er. „Ein 113. Platz heißt ja nicht, dass der Spielplatz unwichtig ist“. Ausbauen will die Rewoge den Spielplatz auf der sogenannten Zickenwiese in jedem Fall – auch ohne das Geld von Fanta. 45 000 Euro will die Gesellschaft in den kommenden Jahren dafür ausgeben.

Die Erweiterung des Spielplatzes soll noch in diesem Jahr beginnen

Bis zum Jahresende soll das Angebot auf der Zickenwiese bereits vergrößert werden. Womit ist noch unklar. „Wir werden jetzt gucken müssen, was sich möglichst schnell umsetzen lässt.“

Zurzeit ist die Zickenwiese nur mit einem Sandkasten und einer Wippe bestückt. Die Rewoge würde die Spielfläche gerne um eine Schaukel, eine Balancieranlage, ein Reck und andere Attraktionen bereichern. In der Internetabstimmung war der künftige Spielplatz selbstbewusst „Spielpark Rheinsberg“ genannt worden.

Greiner-Petter hofft jetzt auf Fördermittel aus dem Programm „Soziale Stadt“. Derzeit prüft das Land das Spielplatz-Projekt. Sollte es Geld aus dem Programm geben, könnte die Rewoge ihre Pläne schneller umsetzen. Doch auch ohne Fördergeld würde die Wohnungsgesellschaft an ihren Plänen für die Zickenwiese festhalten.

Der erste Platz ging an ein Projekt aus Nordrhein-Westfalen

Den mit 20 000 Euro dotierten ersten Platz der Spielplatzinitiative errang in diesem Jahr ein Projekt im nordrhein-westfälischen Werne – mehr als 42 000 Mal hatte es bei der Facebookabstimmung geklickt. Das zweitplatzierte Projekt errang ähnlich viel Zustimmung. Insgesamt hatten sich mehr als 370 Initiativen aus ganz Deutschland für das Geld beworben. 189 000 Euro waren zu vergeben.

Mehrmals schon waren Projekte aus der Region bei dem von Fanta und dem Deutschen Kinderhilfswerk ausgelobten Wettbewerb erfolgreich gewesen. Vor zwei Jahren hatte es eine Wustrauer Spielplatzinitiative auf den dritten Platz geschafft und für die Umgestaltung ihres Platzes 10 000 Euro bekommen. Zuvor waren auch Schwanow und Dorf Zechlin platziert gewesen.

Von Frauke Herweg

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg