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Ostprignitz-Ruppin Kein abgespecktes Klosterkonzept
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kein abgespecktes Klosterkonzept
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00:30 28.02.2018
Der Abriss im Klosterviertel schreitet voran. Die ersten Gebäude sind bereits verschwunden. Wurden Stück für Stück abgebaut Quelle: Sandra Bels
Kyritz

Im Vorfeld der nächsten Stadtverordnetenversammlung in Kyritz geben die Bürgerinitiative „Rettet den Klostergarten“ und der Förderverein Klosterviertel eine Stellungnahme ab. Beide fordern, das Konzept für die Entwicklung des Kyritzer Klosterviertels, das die Stadtverordneten am Mittwoch, 28. Februar, befürworten, danach auch wie beschlossen umzusetzen.

In der Stellungnahme heißt es: „Die von der Stadt Kyritz in einer öffentlichen Informationsveranstaltung im November 2017 vorgestellte abgespeckte Konzeption stellt die gesamte Funktionalität des Klosterviertels als künftigen Kulturstandort in Frage. Sie wurde daher von den anwesenden Bürgern abgelehnt.“ Die Vorsitzende der Bürgerinitiative, Heinz Drewin, und des Fördervereins, Hartmut Rein, teilen außerdem mit, dass beide Gremien sich inzwischen gemeinsam noch einmal ausführlich mit den Plänen auseinandergesetzt haben. Dabei sei deutlich geworden, dass die vorgestellten Einspar-Ideen zum einen die Funktionalität und Tragfähigkeit des Museums massiv reduzieren, zum anderen die Flächenerfordernisse und geplanten Angebote der Bibliothek deutlich beschneiden würden. Letztlich seien dadurch die Möglichkeiten für das funktionale Zusammenwirken der einzelnen Gebäudeteile als Kulturstandort kaum noch gegeben.

Das beschlossene Konzept würde kaputtgespart, sind sich Drewin und Rein sicher. Sie sagen, dass diese Sparversion von der Stadt entwickelt worden ist, um Kostensteigerungen aufzufangen. Die hätten sich zum einen durch Umplanungen durch den Wegfall eines geplanten Gebäudes mit dem Beschluss der Stadtverordneten im März 2017 ergeben. Zum anderen würden sich im Zuge der weiteren Untersuchung der Gebäude und des Baugrundes im Klosterviertel Mehrkosten abzeichnen. „Allerdings liegen die für die Stadt in einem tragbaren Rahmen“, so Rein. Das hätten die Aussagen von Rainer Lehmann vom Sanierungsträger EWS gezeigt.

Die Stadtverordnetenversammlung beginnt am Mittwoch um 18.30 Uhr im Ratssaal. Gesprochen wird bei der Sitzung auch über eine Änderung der Zahl der Stellplätze bei einem Neubau des Prignitz-Centers.

Von Sandra Bels

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