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Kein neuer Verzug auf der B 122-Baustelle

Zechlinerhütte Kein neuer Verzug auf der B 122-Baustelle

Die touristischen Anbieter von Zechlinerhütte befürchten, dass es beim Ausbau der Ortsdurchfahrt Verzögerungen gibt. Der Landesbetrieb Straßenwesen dementiert: Bisher laufe soweit alles nach Plan. Das heißt, dass die Vollsperrung im November aufgehoben werden kann – wenn bei dem Großprojekt nichts mehr dazwischen kommt.

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Die Ortsdurchfahrt von Zechlinerhütte ist aufgerissen – und sie bleibt es noch eine ganze Weile. Einen nennenswerten Verzug, gäbe es auf der Großbaustelle aber nicht, so der Landesbetrieb.

Quelle: Celina Aniol

Zechlinerhütte. Die Gerüchteküche in Zechlinerhütte brodelt: Beim Ausbau der B 122 soll es angeblich Verzögerungen geben. „Da muss schnell was passieren, damit wir nicht wieder die Leidtragenden sind“, sagt Ortsvorsteherin Dörte Gustmann. Denn der Landesbetrieb Straßenwesen lässt die etwa 1,3 Kilometer lange Ortsdurchfahrt unter Vollsperrung erneuern – für den Urlaubsort, dessen Zentrum nun von potenziellen Besuchern großräumig umfahren wird, eine existenzielle Bedrohung. Denn den touristischen Anbietern fehlen dadurch Kunden. Je länger, desto schmerzhafter ihre finanziellen Einbußen.

Frank Schmidt vom Landesbetrieb dementiert und beruhigt. Klar habe es bei dem 2,2 Millionen-Projekt schon kleine Unwägbarkeiten gegeben – allerdings nichts von Bedeutung. Er geht davon aus, dass der aktuelle Zeitplan eingehalten werden kann. Sprich: dass der erste Bauabschnitt vom Ortseingang bis zur Kreisstraße nach Luhme bis Ende August fertig ist, die gesamte Sperrung spätestens im November aufgehoben wird und die Bauarbeiten insgesamt im Frühjahr 2018 beendet sind. Immerhin – allerdings meilenweit entfernt von der ursprünglichen Planung. Sie sah vor, dass der erste Bauabschnitt bis zu den Sommerferien bewältigt wird, das ganze Unternehmen bis Ende des Jahres. So hieß es noch im Sommer 2016 vom Landesbetrieb. Dann gab es eine deutliche Verzögerung beim Errichten der Baustraße – und der gesamte Ablauf geriet ins Wanken. Schmidt weiß auch jetzt, dass das Großprojekt kein einfaches ist. „Bei den Wasserständen in Zechlinerhütte wissen wir nie, was uns im Untergrund erwartet.“

Die Zeitschiene ist indes nicht das Einzige, worüber sich manch ein Zechlinerhütter derzeit ärgert. Einige standen mit ihren Autos vor ihrem Grundstück – und kamen plötzlich nicht mehr drauf. Informiert wurden sie darüber nicht, beschwerten sie sich jetzt bei der Ortsvorsteherin. Und auch die Bauarbeiter seien keine große Hilfe gewesen. Dörte Gustmann glaubt nicht, dass das böse Absicht ist und meint, dass die Bauleute schlicht die falschen Ansprechpartner sind. Stattdessen sollte man sich in einem solchen Fall an den Polier wenden. „Er versucht wirklich, sein Möglichstes zu tun.“ Das genau dieser Weg der richtige ist, das bestätigt auch Frank Schmidt. „Bei so einer großen Baumaßnahme kann es sein, dass irgendwas durchrutscht – der Polier kann es aber oft richten.“

Von Celina Aniol

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