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Keine Chance für Kehr-Idee

Schweinrich Keine Chance für Kehr-Idee

Wenn die Maschine schon vor Ort ist, könnte sie doch überall kehren und nicht nur vor stadteigenen Grundstücken. Das wurde auf der jüngsten Ortsbeiratssitzung in Schweinrich vorgeschlagen. Da das Ganze praktisch aber kaum umsetzbar wäre, wird es auch künftig nicht dazu kommen.

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Um Anliegerstraßen wie diese ging es in Schweinrich.

Quelle: Wagener

Schweinrich. Der Einsatz der Kehrmaschine beschäftigte den Ortsbeirat in Schweinrich auf seiner jüngsten Sitzung. Dabei ging es speziell um die Fahrten mit der Maschine durch die Anliegerstraßen Tannenstraße und Herzdorfer Straße. Dort, so sei beobachtet worden, werde nur vor stadteigenen Grundstücken gekehrt.

Vor diesem Hintergrund kam in der Runde die Frage auf, ob es nicht sinnvoll wäre, die Maschine dort durchgängig fegen zu lassen, da sie ohnehin vor Ort ist. Der Ortsbeirat bat die Stadtverwaltung darum, diese Frage zu klären. Ordnungsamtsleiter Holger Schönberg wies bereits in der Sitzung darauf hin, dass die Anlieger in diesen Bereichen selbst für die Straßenreinigung zuständig seien. Das heißt, sollte der Fahrer der Kehrmaschine dort tatsächlich angewiesen werden, durchgängig zu fegen, so müsse dafür eine entsprechende Gebühr auf die Anlieger umgelegt werden.

Kaum durchsetzbar

Stadt-Sprecher Jean Dibbert sieht dabei die Schwierigkeit, alle Anlieger unter einen Hut zu bekommen. Denn es sei davon auszugehen, dass mancher bereit wäre, eine Gebühr zu zahlen, manch anderer jedoch nicht. Hinzu käme, dass das Fegen in dieser Art und Weise nicht nur für Schweinrich, sondern auch für alle anderen Wittstocker Ortsteile geklärt werden müsste. Ein solcher „Flickenteppich“ machte das einheitliche Fegen schwer, wenn nicht gar unmöglich.

Aus diesem Grund sei nicht daran gedacht, künftig Ausnahmen von der Straßenreinigungssatzung der Stadt Wittstock zu machen, teilt Jean Dibbert weiter dazu mit. Diese sieht vor, dass Anlieger für die Reinigung bis zur Straßenmitte vor ihren Grundstücken selbst zuständig sind. Das wurde auf Empfehlung der Ortsbeiräte von den Stadtverordneten so beschlossen.

Von Björn Wagener

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