Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Keine Hilfe für Bürgerinitiative

Gegenwind Rüthnick/Herzberg Keine Hilfe für Bürgerinitiative

Der Lindower Amtsausschuss lehnte eine finanzielle Hilfe für die Bürgerinitiative Gegenwind Rüthnick/Herzberg ab. Die Bürgerinitiative macht sich unter anderem für das Volksbegehren stark, das Windräder im Wald verbieten will. Der Ausschuss wollte jedoch keine falschen Begehrlichkeiten bei anderen Bürgerinitiativen wecken.

Voriger Artikel
Arbeiten bei Bälow dauern etwas länger
Nächster Artikel
Neuruppiner holten Pokal in Wittstock

Das Brandenburger Volksbegehren Windkraft will Windkraftanlagen im Wald verhindern. Die Bürgerinitiative Gegenwind Rüthnick/Herzerg unterstützt das Begehren.

Quelle: dpa

Lindow. Es war eine knappe Entscheidung. Mit nur einer Stimme Mehrheit votierten die Mitglieder des Lindower Amtsausschusses am Montagabend gegen eine finanzielle Unterstützung der Bürgerinitiative Gegenwind Rüthnick/Herzberg. Sie sei grundsätzlich gegen die Unterstützung von Bürgerinitiativen, hatte unter anderem Ausschussmitglied Dörthe Hering argumentiert. Wer eine Bürgerinitiative unterstütze, komme in Erklärungsnöte, wenn er eine andere nicht fördere. Insgesamt vier Ausschussmitglieder sahen das ähnlich, drei hatten für eine Unterstützung der Bürgerinitiative gestimmt.

Die Bürgerinitiative Gegenwind Rüthnick/Herzberg hatte um eine finanzielle Hilfe im Rahmen des Volksbegehrens Windkraft gebeten. Eine konkrete Summe über die Höhe der Unterstützung war in der Beschlussvorlage nicht genannt worden.

Bis Juli müssen 80000 Menschen unterschreiben

Noch bis Anfang Juli können sich Interessierte mit ihrer Unterschrift gegen Windkraftanlagen im Wald und größere Mindestabstände zur Wohnbebauung aussprechen. Die Bürgerinitiative unterstützt das zu Jahresanfang angelaufene Volksbegehren. Bis Juli müssen 80 000 Menschen unterschreiben, damit der Landtag sich ein weiteres Mal mit dem Thema auseinandersetzt.

Mit dem Volksbegehren soll erreicht werden, dass der Mindestabstand von Windrädern bis zum nächsten Wohnhaus der zehnfachen Höhe des Windrades entsprechen muss. Bei einem 200 Meter hohen Windrad wären das also 2000 Meter – bislang wird lediglich ein Mindestabstand von 1000 Metern empfohlen. Windräder in Wäldern sollen nach Vorstellung der Initiatoren des Volksbegehren verboten werden. Windräder zerstören die Aufgaben des Waldes als Klimaschützer, argumentieren sie.

Um wirksamer gegen neue Windkrafteignungsgebiete in der Region vorgehen zu können, hatten sich im November 2014 mehrere Initiativen zu dem Aktionsbündnis „Gegenwind, Ostprignitz-Ruppin, Oberhavel“ zusammengetan – darunter auch die Bürgerinitiative Rüthnick/Herzberg.

Von Frauke Herweg

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg