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Keine Unterstützung für Gumtower Ideen

Kyritz lehnt Windkraftkriterien ab Keine Unterstützung für Gumtower Ideen

Die Gumtower Vorschläge für ein gemeinsames Vorgehen in Sachen Windkraftnutzung stoßen in Kyritz bislang auf wenig Gegenliebe. Der Hauptausschuss lehnte die Idee ab. Zum Teil wollen die Kyritzer strengere Regeln, zum Teil hegen sie prinzipielle Bedenken.

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Bei der Windkraft gehen die Meinungen der Lokalpolitik in Kyritz und Gumtow auseinander.

Quelle: Alexander Beckmann

Kyritz. Die Stadt Kyritz wird voraussichtlich nicht mit der Gemeinde Gumtow mitziehen in Sachen Windkraft.Die Gumtower hatten sich bei ihre Nachbarkommunen um Unterstützung für ihre Kriterien im Umgang mit Windkraftunternehmen geworben. Diese Unterstützung ist zumindest aus Richtung Kyritz momentan nicht in Sicht. Nach dem Bauausschuss vom Januar hat sich am Dienstag nämlich auch der Hauptausschuss gegen eine entsprechende Beschlussvorlage ausgesprochen.

Dabei, so zeichnete sich in der Beratung ab, ist man in vielen Dingen durchaus einer Meinung mit den Gumtowern. Dass Bürger und Kommunen stärker an den Gewinnen aus neuen Windkraftanlagen beteiligt werden, fände man auch in Kyritz gut. Doch in Details weichen die Vorstellungen von Gumtow und Kyritz deutlich voneinander ab.

So empfiehlt Gumtow einen Mindestabstand zu Wohngebäuden in sechsfacher Höhe der Windkraftanlagen, mindestens aber 1000 Meter. Begründung: Die populäre 10-H-Forderung (Abstand zehnmal so groß wie die Höhe) würde den Bau moderner Anlagen weitgehend unmöglich machen.

„Die Kyritzer Stadtverordneten hatten sich schon für die 10-H-Regelung ausgesprochen“ erinnerte Hauptausschussmitglied Andreas Lange am Dienstag. Einen Grund, diesen Beschluss zurückzunehmen, sehe er nicht. Dem schlossen sich die anderen Ausschussmitglieder an.

Prinzipielle Einwände gab es gegen die Gumtower Forderung, Windparkbetreiber mögen ihren Firmensitz generell in der Kommune einrichten, in der sich auch der Windpark befindet. Ziel sind höhere Gewerbesteuereinnahmen für die betroffene Kommune. Das hält man in Kyritz aber nicht für praktikabel. Was, wenn der Windpark Gemarkungsgrenzen überschreitet, war die Frage.

Die abschließende Entscheidung liegt bei den Kyritzer Stadtverordneten.

Von Alexander Beckmann

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