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Keiner hilft der Rheinsberger Bürgerstiftung

Soziale Bürgerstiftung Keiner hilft der Rheinsberger Bürgerstiftung

Ein Hasso Plattner für Rheinsberg? Das wäre fein, meint der Bürgermeister. Ein solcher Gönner, der gemeinschaftliche Projekte in der Prinzenstadt unterstützen würde, ist allerdings nicht in Sicht. Was noch schlimmer ist: In der Kommune finden sich nicht einmal Kleinspender, die die Bürgerstiftung der Stadt unterstützen.

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Wer anderen im hilft, wie die Rheinsberger Schützengilde, kann sich um Unterstützung aus dem Bürgerstiftungsfonds bewerben.

Quelle: Celina Aniol

Rheinsberg. Zustiftungen? Fehlanzeige. Bisher wollte noch kein Einwohner der Stadt oder ein ihr wohlgesonnener Spender das Kapital der Rheinsberger Bürgerstiftung aufstocken, berichtet der Rheinsberger Bürgermeister Jan-Pieter Rau. „Wir haben nun mal keinen Plattner hier“, sagt er in Anspielung auf den Potsdam-Mäzen. Dabei war es bei ihrer Gründung im Frühjahr 2014 angedacht, die Hauptaufgabe der Stiftung, also das soziale Engagement in der Rheinsberger Region finanziell zu unterstützen, auf möglichst viele Schultern zu verteilen. Kleine oder große Beträge, Immobilien oder Wertgegenstände der Bürger sollten die Institution mit ihrem eher mickrigen Kapital von 16 000 Euro bereichern.

Bisher ist die Sparkasse Ostprignitz-Ruppin allerdings die einzige, die Geld aufs Konto der Stiftung überweist. Und auch das nur, weil sich diese unter den Fittichen der Sparkassen-Stiftergemeinschaft für Kommunen befindet. Um Menschen zu finden, die den Grundstock aufbessern, brauche es Zeit und Energie, sagt Peter Böthig. Der Leiter des Tucholskymuseums in Rheinsberg hat Erfahrung in Stiftungsfragen, da er gemeinsam mit der Sparkasse bereits 2011 eine Förderstiftung für seine Einrichtung mit 15 000 Euro gründete. Jetzt hat diese ein Kapital von 30 000 Euro.

„Man muss die Möglichkeit von Zustiftungen immer wieder ansprechen“, gibt ihm Bürgermeister Rau recht. „Eine Hochglanzbroschüre machen wir aber nicht.“ Die dafür anfallenden Kosten würden den Rahmen des schmalen Stiftungsbudgets sprengen. Auch dass die Stadt aus ihrem Etat etwas spendiert, kommt für Rau nicht infrage. Schlicht, weil der finanzielle Spielraum der Kommune zu klein ist.

Von Celina Aniol

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