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Ostprignitz-Ruppin Keller bekommt sein Feldsoll zurück
Lokales Ostprignitz-Ruppin Keller bekommt sein Feldsoll zurück
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02:15 10.08.2015
Manfred Gaetke hofft auf einen Spazierweg zum Biotop. Quelle: Schmettow
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Keller

100 000 Euro werden gerade am Rand des Dorfes Keller bei Lindow verbaut. Was den Ortsvorsteher Manfred Gaetke dabei am meisten freut: Die Baukosten werden zu 100 Prozent gefördert. Allein 90 Prozent bezahlt das Land Brandenburg, um den Teich hinter dem Festplatz wieder herzustellen. Die Anregung dazu kam von Andre Stenzel, der in Keller lebt. Das so genannte Feldsoll ist älter als jede menschliche Siedlung dort. „Feldsölle gibt es seit der Eiszeit“, weiß Manfred Gaetke – sogar länger also, als er selbst im Amt ist. Immerhin erinnert sich der dienstälteste Bürgermeister des Amtes Lindow, dass seine Jungs als Kinder noch auf dem Teich Schlittschuh gelaufen sind. Vor 40 Jahren hatte das Feldsoll reichlich Wasser, so der 74-Jährige. Seitdem war die Senke verlandet und zuletzt fast ausgetrocknet.

Fruchtbarer Torf kommt auf den Acker

Mit einem Bagger und einem Kipper sind die Männer von der Firma Lück aus Neuruppin nun dabei, das Feldsoll bis auf die Tonschicht abzubaggern. Der fruchtbare Torf wird auf einem angrenzenden Acker verteilt. Manfred Gaetke schätzt, dass es ein Jahr dauern wird, bis sich das Loch mit Wasser gefüllt hat, vor allem nach der Schneeschmelze. Das Feldsoll und die umgebenden Bäume dürfen dann nicht mehr angetastet werden. Ein Biotop entsteht. Amphibien werden sich von selbst ansiedeln. Der Ortsvorsteher hofft aber auf einen Spazierweg zum Feldsoll, damit auch die Kelleranr ihr Kleinod besuchen können.

Von Christian Schmettow

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