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Ostprignitz-Ruppin Kinder beim Spiel ohne Feuer
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kinder beim Spiel ohne Feuer
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00:25 29.07.2015
Kein Ernstfall, sondern Spaß: Taschen, in denen sonst die Atemschutzmasken verstaut sind, fliegen beim Zielwerfen durch die Luft. Quelle: Cornelia Felsch
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Neuruppin

Es ist ein besonderer Tag für die jüngsten Mitglieder der Bechliner Feuerwehr: Sie feierten am Sonnabend den 20. Geburtstag ihrer Nachwuchseinheit. Und so, wie es bei derartigen Anlässen üblich ist, vertreiben sich die Geburtstagskinder den Tag mit Spielen. Die Taschen, in denen sonst die Atemschutzmasken verstaut werden, fliegen durch die Luft. Wer Punkte sammeln will, muss zielsicher sein.

Die Mitglieder der Bechliner Jugendfeuerwehr haben an diesem Tag nur einen Gegner – von den Neuruppiner Abteilungen ist nur die Nachwuchseinheit der Wache Süd-Ost angerückt. Um die Wette werden nun die Helme mit Wasser gefüllt. Über die Leiter, unter dem Tisch hindurch, über eine Bank und im Slalom muss das Wasser zum Eimer transportiert werden. Die Aufregung ist groß, auch wenn es nur einen Gegner gibt. In den Schulferien sind nun mal nicht alle Mitglieder der Nachwuchseinheiten in Bereitschaft. Für den zehnjährigen Fynn ist die Jugendfeuerwehr eine tolle Angelegenheit: „Es ist richtig geil, weil man so viel mit Wasser spielen kann“, sagt er.

Seit 20 Jahren besteht die Bechliner Jugendfeuerwehr – zurzeit hat sie sechs Mitglieder. „Das ist zwar nicht allzu viel“, sagt Jugendwart Stephan Paaschen. „Aber es waren schon weniger. Seit letztem Jahr geht es wieder bergauf.“ Der engagierte Bechliner, der seit zehn Jahren die Jugendabteilung leitet, ist selbst ein Kind der ersten Stunde. Er kann sich noch genau an die Anfänge erinnern. Als Dorfklatsch ging es damals durch den Ort: Die Bechliner wollen eine Jugendfeuerwehr gründen. Stephan Paaschen war damals 14 Jahre alt; für ihn und seine Freunde stand es sofort fest – da machen wir mit. „Wir waren zehn Jugendliche.“

Der Bechliner Jugendwart Stephan Paaschen mit zwei alten Freunden: Marcus Röhrig (l.) und Christian Schirmacher (r.). Quelle: Cornelia Felsch

Zwei seiner Freunde ließen es sich am Sonnabend nicht nehmen, unter den Gratulanten zu sein. Marcus Röhrig, Christian Schirmacher und Stephan Paaschen gingen in eine Schulklasse und trafen sich in der Freizeit bei der Feuerwehr. „Uniformen bekamen wir damals nicht“, erinnert sich Marcus Röhrig. „Wir hatten alte NVA-Klamotten. Erst Stück für Stück wurde die Ausstattung besser.“ Die drei Schulfreunde freuen sich an diesem Tag besonders über das alte Löschgruppenfahrzeug, das bereits 25 Jahre der Bechliner Feuerwehr gute Dienste geleistet hat und nun blank geputzt auf dem Festplatz steht. Es ist eines von vier Fahrzeugen, die am Geburtstag besichtigt werden können. Carelo Pfefferlein von der Neuruppiner Feuerwehr stellt Besuchern das Gefahrgutfahrzeug vor. Es verfügt über zahlreiche Spezialausrüstungen für die Bergung von gefährlichen Stoffen. Schutzanzüge, Werkzeuge und Kärcher sind ebenso an Bord wie Sauger für Flüssigkeiten und Dichtungsmaterial für verschiedene Zwecke. „Es ist unser 1000-Teile-Auto“, sagt Pfefferlein.

Noch aber hat niemand einen Blick für das kostbare Auto. Der Nachwuchs kämpft emsig um den Sieg, den schließlich die Gäste von der Jugendfeuerwehr Süd-Ost einstecken. Die Bechliner nehmen es gelassen und auch Stephan Paaschen bleibt gut gelaunt. Schließlich war es ein Spiel – oft sind die Einsätze ja allzu ernst.

Für den Jugendwehrleiter, der die sechs Bechliner Kinder trainiert, gibt es auf diesem Fest noch eine Auszeichnung. Für seine Verdienste um die jungen Nachwuchsbrandschützer wird er mit dem Ehrenzeichen der Landesjugendfeuerwehr Brandenburg in Silber ausgezeichnet.

Von Cornelia Felsch

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