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Ostprignitz-Ruppin Kinder packen Päckchen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kinder packen Päckchen
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14:27 09.11.2013
30 Pakete packten die Schüler und Eltern derWittstockerWaldringschule und überreichten sie an Andreas Leddin (hi. l.). Quelle: Christamaria Ruch
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Wittstock

Sie gehören zu den Wiederholungstätern: Die Elternsprecherinnen Irina Brigzinsky und Anja Schönfeld kurbelten zum vierten Mal in der Wittstocker Waldringschule die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" an. Freitagvormittag überreichten sie nun mit Schülern aus allen sechs Jahrgangsstufen insgesamt 30 Pakete an Andreas Leddin. Der Altenpfleger engagiert sich seit 15Jahren für die evangelische Kirchengemeinde in Wittstock bei der bundesweiten Spendenaktion des christlichen Hilfswerks "Geschenke der Hoffnung".

"Das ist eine gute Initiative der Eltern", sagt Andreas Leddin. Und Schulleiterin Ute Lehms ergänzte: "Den Eltern kann gar nicht genug gedankt werden." Valeska und Nico aus der zweiten Klasse lüfteten kurz die Deckel ihrer prall gefüllten Schuhkartons. Spiel- und Schulsachen oder Süßigkeiten kamen zum Vorschein. "Nach den Herbstferien haben wir wieder Kontakt zu den Lehrern aufgenommen und dann begann jede Klasse, ein Päckchen zu packen", sagte Anja Schönfeld. "Gerade, weil es eine Aktion von Kindern für Kinder ist und weil wir wissen, wohin die Sachen gehen, beteiligen wir uns seit Jahren daran", sagt Irina Brigzinsky. Die Weihnachtsgeschenke aus Wittstock sollen Kinder im Alter von zwei bis 14 Jahren in Osteuropa erhalten.

Noch bis Freitag können Pakete etwa im Fotostudio Mantey abgegeben werden. Eine Woche später holt eine Berliner Spedition die Geschenke ab. In den vergangenen Jahren verließen durchschnittlich 400 Kartons die Dossestadt.

Von Christamaria Ruch

Die Aktion

  • Seit 1996 sammelt die überkonfessionelle Initiative des christlichen Hilfswerks „Geschenke der Hoffnung“ Präsente innerhalb der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Seit dem Jahr 2003 trägt dieses Hilfswerk das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstitutes für soziale Fragen für geprüfte Transparenz und Wirtschaftlichkeit.
  • Bundesweit existieren gut 800 Sammelstellen, bei denen jährlich bis zu 500 000 Schuhkartons abgegeben werden. Die Initiative trägt sich, wenn 75 Prozent aller Spender neben dem Schuhkarton jeweils auch sechs Euro für Transport und Logistik beisteuern.
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