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Ostprignitz-Ruppin Kinder schreien vor Glück in Sewekow
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kinder schreien vor Glück in Sewekow
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00:24 13.01.2016
Auf dem Sprung ins Hüpfburgenland: die fünfjährige Hanni. Quelle: Christamaria Ruch
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Sewekow

Schon von weitem dringt der Geräuschpegel in die Ohren. Kinderstimmen überschlagen und vermischen sich zu einem Gewirr aus Lachen, Schreien und Rufen. Wer dann die Max-Schmeling-Halle in Sewekow betritt, gerät sogleich in diesen Strudel: Das Hüpfburgenland ist fest in der Hand des Nachwuchses. Am Wochenende erlebte Sewekow eine Premiere: Zum ersten Mal lockte der Zirkus „Humberto“ zum Toben und Klettern in diese Halle.

Mutig geht es die Kletterwand Richtung Hallendach hinauf. Quelle: Christamaria Ruch

Bereits seit vier Jahren tourt der Zirkustrupp um Joschi und Gino Ortmann während der Winterpause in Wittstock mit dem Hüpfburgenland umher. Damit schlägt „Humberto“ gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen werden Einnahmen in der auftrittsfreien Zirkuszeit in die Kasse des Familienunternehmens gespült und zum anderen erleben Kinder einen Ausflug in ein Abenteuer. „Die Hindernisbahn und die Kletterwand sind der Renner“, sagt Gino Ortmann mit Kennerblick. Fünf Meter hoch ist der Kletterspaß und erfordert besonderes Geschick. „Bei der Hindernisbahn reihen sich 17 unterschiedliche Elemente aneinander“, so Ortmann. Die Abenteurer sind dabei über Berg und Tal unterwegs. An beiden Enden warten Rutschen, die für eine zügige Fahrt sorgen.

Jana Seedorf aus Zaatzke überraschte ihre Kinder Michelle und Fabian sowie dessen Freund Tom mit einem Ausflug nach Sewekow. „Das mache ich hin und wieder, dass ich mit ihnen losfahre, ohne dass sie das Ziel wissen. Das ist hier ein schönes Winterangebot.“ Zum ersten Mal eroberten ihre Kinder eine Spiellandschaft dieser Art. „Sonst kennen sie immer nur normale Hüpfburgen“, sagt Jana Seedorf. Den Geräuschpegel empfand sie weniger störend als den Gummigeruch vom Hüpfburgenland. Die drei Kinder zeigten sich begeistert und sagten einstimmig: „Das ist eine tolle Überraschung!“ Tom fügte hinzu: „Die Kletterwand habe ich zur Hälfte geschafft.“ Auch Kay-Michael Thonack aus Sewekow begleitete seine beiden Töchter Edda und Imme zum Spielen. „Das ist hier alles schön übersichtlich“, sagt er.

Für Fabian, Michelle und Tom (vorn, v.l.) gestaltete sich der Ausflug in die Sewekower Max-Schmeling-Halle zum echten Abenteuer. Quelle: Christamaria Ruch

Von Christamaria Ruch

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