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Ostprignitz-Ruppin Kinderbuchautorin las in der Bibliothek
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kinderbuchautorin las in der Bibliothek
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17:37 22.08.2017
Christine Fehér las ais ihren Büchern und kam mit den Kindern ins Gespräch. Quelle: Christian Bark
Wittstock

Ganz leicht war es für Birgit Vetter und ihre beiden Enkelinnen Lisa und Hanna am Dienstag nicht, sich für eine der beiden Lesungen in der Wittstocker Bibliothek zu entscheiden. Dort war die Berliner Kinderbuchautorin Christine Fehér zu Gast, um aus ihren Büchern zu lesen. Vormittags brachte sie Geschichten aus ihrer Reihe „Finja und Franzi“ zu Gehör. „Das war gut besucht, sogar eine ganze Kitagruppe war gekommen“, berichtete die Autorin.

Doch für Birgit Vetter und ihre Enkel war dann doch die Lesung aus der Reihe „Strixi“, die am Nachmittag stattfand, interessanter. „Wir haben mal reingelesen und uns für die Eule Strixi entschieden“, erklärte Birgit Vetter.

War der heimliche Kuschelstar: Hündin Bella. Quelle: Christian Bark

Von der Eule fasziniert waren auch Verena Busse und ihr Sohn Phillipp. „Die Eule ist ein schönes Tier und Geschichten dazu reizen mich besonders“, sagte die Mutter. Und die Eule in Christine Fehérs Büchern ist auch ein ganz besonderes Tier. Sie hatte sich in der Wäscheleine verfangen, wurde von dem Mädchen Emilia befreit und ist seitdem dicke mit ihr befreundet. Nur Emilia kann mit ihr sprechen. Außerdem hat die Eule ein Faible für Mode und ist stets an einer rosa Umhängetasche zu erkennen. „Eulen liegen voll im Trend“, berichtete auch die Autorin. Gegen Ratschläge ihres Verlags, doch etwas über Schafe und Wölfe zu schreiben, habe sie sich für diese Figur entschieden. Am Dienstag las sie aus ihrem dritten Band, in dem Emilia gemeinsam mit Strixi Ferien macht.

Christine Fehér las am Dienstagnachmittag aus ihrer Kinderbuchreihe über die Eule „Strixi Quelle: Christian Bark

„Strixi leitet sich von der lateinischen Bezeichnung für Waldkauz ab“, antwortete Christine Fehér auf Birgit Vetters Frage, wie ihr der Name für die Figur eingefallen sei. Die Ideen für ihre Geschichten nehme sie aus ihren alltäglichen Beobachtungen als Grundschullehrerin, aus Erfahrungen der eigenen Kindheit und aus ihrer Fantasie. Ein Fernkurs „Kreatives Schreiben“ hatte die Berlinerin vor 17 Jahren dazu bewogen, Kindergeschichten zu verfassen. Die Illustrationen stammten von verschiedenen Zeichnern, von denen die Autorin die meisten nie zu Gesicht bekommen hat. „Ich schau aber mal drüber, ob die Darstellung so stimmt“, erklärte sie.

Ganz besonders beliebt war Christine Fehérs Hündin Bella bei den Kindern. „Ich habe sie sonst nie mit bei Lesungen, aber heute konnte sonst keiner auf sie aufpassen“, so die Autorin. Sehr zur Freude der kleinen Zuhörer, die, an den Hund gekuschelt, den Geschichten lauschten. Nach der Lesung bot die Autorin ihre Bücher zu günstigen Preisen an. „Ansonsten gibt es viele auch hier in der Bücherei“, sagte sie.

Von Christian Bark

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