Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Kindermusical in der Heiliggeistkirche
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kindermusical in der Heiliggeistkirche
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:19 20.12.2017
Die Krippenszene gehörte auch beim Musical zum Geheimnis der Weihnacht. Quelle: Christamaria Ruch
Anzeige
Wittstock

„Wo sollen denn die Schafe sitzen?“, fragt ein Mädchen. Katechetin Carmen Paul lotst die verkleideten Vierbeiner auf die Stühle vor dem Altar. Auch Sebastian sucht noch seinen Platz und Carmen Paul lenkt ihn zum Lesepult. Alle Jahre wieder herrscht kurz vor der Aufführung vom Kindermusical in der Heiliggeistkirche in Wittstock Lampenfieber.

Die Kostüme liegen griffbereit, hier und da wird noch der Hut verrückt und schon warten alle Darsteller auf den Startschuss. 32 Mädchen und Jungen aus der ersten bis sechsten Klasse aus den beiden Grundschulen Diesterweg und Waldring und drei Konfirmanden der siebten Klasse erzählten, sangen und spielten die Weihnachtsgeschichte am Sonntagvormittag beim Familiengottesdienst in der dicht gefüllten Heiliggeistkirche in Wittstock. „Vier Musicals standen zur Auswahl und Kirchenmusiker Uwe Metlitzky und ich haben in diesem Jahr unabhängig voneinander das selbe Stück ausgewählt“, so Carmen Paul. Bei „Das Geheimnis auf dem Weihnachtsmarkt“ handelt es sich wieder um eine moderne Fassung der Weihnachtsgeschichte. Während Maria und Josef ansonsten immer im Mittelpunkt stehen und Hauptrollen bekleiden, saßen die beiden Darsteller nun als stumme Akteure versteckt in einem Stall – mitten auf dem Weihnachtsmarkt. Somit bildete die Heiliggeistkirche erstmals die Kulisse für ein Markttreiben. Sebastian Paul baute sogar extra für diesen Anlass die Buden.

Schüler der ersten bis siebten Klasse probten zwei Monate für den Auftritt am dritten Advent. Quelle: Christamaria Ruch

„In diesem Jahr machen sogar Konfirmanden mit, das war immer eine ganz treue Gruppe während der Grundschulzeit“, sagte Carmen Paul. Lissa Knöchel, Caroline Thiedemann und Sebastian Pieler besuchen nun die siebte Klasse und reihten sich wie die anderen Akteure regelmäßig bei den Proben ein. „Vier Proben jeweils am Sonnabend hatten wir in der Kirche, daneben haben wir im Religionsunterricht und in der Kinderkirche im Ganztagsunterricht geprobt“, so Paul. Seit mehreren Jahren sind stets auch Erwachsene dabei und treten als Chor auf. „Das macht immer viel Spaß und verbreitet Adventsstimmung“, sagte Stefanie Klahn. Ihre Tochter Marieke besucht mittlerweile die sechste Klasse und spielt seit Beginn der Grundschulzeit beim Kindermusical mit. Stefanie Klahn probte mit anderen Müttern und Uwe Metlitzky zweimal wöchentlich regelmäßig für den Chorgesang. Metlitzky begleitete mit weiteren Instrumentalisten die Aufführung.

Immer auf der Suche

Sechs Hirten sind auf einem Feld bei Bethlehem unterwegs, hören vom Engel die frohe Botschaft, dass Jesus geboren ist. Schon begeben sich die Hirten auf die Suche nach dem Jesuskind. „Wir sind auf der Suche – nach dem Sinn des Lebens, Liebe in der Familie oder einem Lebenspartner“, stimmte Carmen Paul die Besucher auf das Musical ein.

Geschäftiges Treiben herrscht auf dem Weihnachtsmarkt: die Händler bieten Holzspielzeug, Lebkuchen und andere schöne Dinge an. Doch die Hirten haben ganz andere Gedanken und suchen Maria und Josef. Denn die Krippe entpuppt sich als das eigentliche Geheimnis auf dem Markt.

Von Christamaria Ruch

Beim Klostermarkt in Heiligengrabe wird Kunst und Handwerk groß geschrieben. Mehr als 50 Stände lockten zum Stöbern und Kaufen in den Kreuzgang, Kapitelsaal und das Trauzimmer. Auch vor dem Gebäude kamen die Besucher auf ihre Kosten und konnten Deftiges wählen oder Dudelsackklängen lauschen.

17.12.2017

Es war die zweite Auflage und sie kam gut an. Tausende Neuruppiner und Gäste flanierten an vier Nachmittagen von Donnerstag bis zum Sonntag über den Weihnachtsmarkt am Neuen Markt Neuruppin, der sich bis zum Bollwerk zog, wo eine Eisbahn lockte. Christian Juhre und Hilke Papenbrock haben ihn organisiert und ernteten viel Lob.

20.12.2017

Ein betrunkener VW-Fahrer wollte sich am Freitag zwischen Fehrbellin und Neuruppin aus der Affäre ziehen, in dem er eine Kuh erfand, die angeblich plötzlich auf die Straße gelaufen sei. Doch da weit und breit keine Hufspuren zu sehen war, glaubte ihm die Polizei nicht. Statt dessen musste der Fahrer einen Alkoholtest machen, der 2,20 Promille ergab.

17.12.2017
Anzeige