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Kino Astoria holt Programmpreis des Bundes

Wittstock Kino Astoria holt Programmpreis des Bundes

Zum vierten Mal in Folge holte das Wittstocker Kino Astoria einen der begehrten Kinoprogrammpreise des Bundes. In der Sparte Kurzfilm gewann das Lichtspielhaus nun eine der wertvollen Ehrungen sowie ein Preisgeld in Höhe von 2500 Euro. Kurzfilme flimmern im Astoria Woche für Woche vor dem Format „Kino für Kenner“ über die Leinwand.

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Viola Terzijska und Najden Terzijski holten wieder einen Kinoprogrammpreis des Bundes nach Wittstock.

Quelle: Christamaria Ruch

Wittstock. Zum vierten Mal in Folge stand das Kino Astoria in Wittstock bei der Vergabe der Kinoprogrammpreise des Bundes im Rampenlicht. Das Lichtspielhaus holte am Mittwoch in Potsdam einen der begehrten Preise in der Sparte Kurzfilm und ein Preisgeld in Höhe von 2500 Euro. Damit reiht sich das Astoria mit fünf weiteren Brandenburger Kinos in der Preisverleihung ein.

Der Kinoprogrammpreis wird von Monika Grütters (CDU) als Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien vergeben. Kinobetreiberin Viola Terzijska nahm die Ehrung nun von Grütters entgegen. Bei der Vergabe nimmt eine Jury das Kinoprogramm des Vorjahres unter die Lupe und bewertet dies. 214 Kinos und drei Filmverleiher wurden mit dem Kinoprogramm- und Verleiherpreis des Bundes ausgezeichnet. Insgesamt wurden Prämien in Höhe von 1,8 Millionen Euro in den Sparten Kinder und Jugendfilme sowie Kurz- oder Dokumentarfilmprogramme vergeben. Das Filmtheater „Cinema und Kurbelkiste“ in Münster erhielt den Spitzenpreis für das beste Jahresfilmprogramm und ein Preisgeld in Höhe von 20 000 Euro. Mit den Kinoprogramm- und Verleiherpreisen fördert der Bund die Vielfalt der Filmkunst in Deutschland und Europa. Gastgeber der diesjährigen Preisverleihung war das „Thalia Programmkino“ in Potsdam, das im vergangenen Jahr den Spitzenpreis für das beste Filmprogramm erhalten hatte.

Glückliche Preisträger

„Wir sind sehr glücklich, wieder unter den Preisträgern zu sein“, sagt Viola Terzijska. Seit 2014 mischt das Astoria bei der Preisvergabe auf Bundesebene mit. Bereits 2012 reichte Terzijska erstmals die Bewerbungsunterlagen ein, ging damals aber leer aus. „Das ist wirklich kein Selbstläufer, dass wir nun zum vierten Mal einen Preis auf Bundesebene erhalten haben“, sagt sie. „Der Aufwand ist sehr hoch.“ Denn das gesamte Programm des Vorjahres muss eingereicht werden. Kurzfilme mit kurzen und in sich abgeschlossenen Geschichten flimmern Woche für Woche in Wittstock über die Leinwand. Immer innerhalb der Filmreihe „Kino für Kenner.“ Teilweise werden dabei auch prämierte Kurzfilme gezeigt. Jeder Kurzfilm passt inhaltlich zum ausgestrahlten Hauptfilm. Viola Terzijska reicht daher eine Filmliste beim Kurzfilmverleiher in Berlin ein und dieser berät dann auch bei der Auswahl. „Kurzfilme bereichern unser Programm“, sagt sie. Wichtig für die Jurybewertung beim Kinoprogrammpreis ist auch der Blick in das gesamte Kinoprogramm. „Der Anteil der deutschen und europäischen Filme, die wir zeigen, wirkt sich ebenfalls auf das Urteil der Jury aus“, sagt sie. Bereits im Juni holte das Wittstocker Kino zum siebenten Mal in Folge einen der begehrten Kinoprogrammpreise Berlin-Brandenburg.

Bundesweiter Kurzfilmtag am 21. Dezember

Zum dritten Mal wird sich das Astoria am bundesweiten Kurzfilmtag beteiligen. Dieser steht am Donnerstag, 21. Dezember, unter dem Motto „Nebenan“ auf dem Programm. Dieser Tag markiert den Winteranfang und zugleich kürzesten Tag des Jahres. Seit 2012 läuft an diesem Tag europaweit der Kurzfilmtag. Mitglieder der AG Film aus der Polthier-Oberschule in Wittstock bereiten den Tag mit dem Kino vor. „Die Schüler sichten das Programm vom Kurzfilmverleiher in Berlin und moderieren die Veranstaltung“, stellt Vola Terzijska in Aussicht.

Von Christamaria Ruch

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