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Kinoprogrammpreis spornt zu Umbau an

Filmtheater Wittstock gewürdigt Kinoprogrammpreis spornt zu Umbau an

Das mit dem Programmpreis gewürdigte Kino Astoria in Wittstock hat jährlich rund 22 000 Besucher. Demnächst soll die Treppe erneuert und mit einem Hublift für Rollstuhlfahrer versehen werden. Es gibt viele Aktionen und eine ganz neue Idee für das Jahr 2016.

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Viola Terzijska an der Eingangstreppe, die demnächst umgestaltet werden soll.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Das Filmtheater Astoria in Wittstock wurde jetzt vom Medienboard Berlin-Brandenburg mit dem Kinoprogrammpreis Berlin-Brandenburg ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung in Berlin war auch der bekannte Regisseur Wim Wenders mit dabei. Positiv bewertet wurden von der Jury vor allem die vielen Aktionen und Kooperationen wie „Kunst im Kino“, „Das Filmcafé“, „Schulkino“, Spatzenkino“, die Kunstfilmreihe oder die Wittstocker Filmwoche.

Der Kinoprogrammpreis ist mit Prämien in verschiedenen Höhen verbunden – 5000, 7500, 10  000 und 15 000 Euro. Das Wittstocker Astoria erhielt 7500 Euro und findet sich damit in einer Reihe mit dem Filmforum Schwedt und den Neuen Kammerspielen Kleinmachnow, die ebenfalls den Kinopreis in dieser Kategorie gewannen. Das Wittstocker Kino hatte sich bereits zum fünften Mal um den Preis beworben.

Außer den Aktionen fiel aber auch das Kino selbst positiv ins Gewicht. „Frisch renoviert, ist das Astoria lebendiger denn je“, heißt es in der Begründung für den Preis. Tatsächlich wurden im Jahr 2013 der Saal und 2014 das Foyer renoviert.

Wittstocks Kinobesitzerin Viola Terzijska (Mitte) nimmt den Kinoprogrammpreis entgegen

Wittstocks Kinobesitzerin Viola Terzijska (Mitte) nimmt den Kinoprogrammpreis entgegen.

Quelle: ShamrockMedia©Norbert Kesten

In diesem Jahr steht noch ein Umbau bevor. Diesmal geht es um die Treppe, die zum Kino führt. Sie soll erneuert und künftig behindertenfreundlicher werden. Deshalb wird sie an der Seite mit einem Hublift versehen, der Rollstuhlfahrern den Zugang zum Kino erleichtert. Aus diesem Grund werde das Kino von 24. August bis 9. September geschlossen, kündigt Inhaberin Viola Terzijska an. Zur Wiedereröffnung mit neuem Zugang gibt es bereits am 9. September, also am letzten Schließtag, ein Hoffest mit besonderen Filmen zu ermäßigten Eintrittspreisen sowie Unterhaltung für Groß und Klein. Wer möchte, kann sich an diesem Tag auch den Erfolgsstreifen „Fack ju Göhte“ anschauen. Denn am Tag darauf ist der Kino-Start für den zweiten Teil von „Fack ju Göhte“.

Außerdem feiert das Kino Astoria in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Laut Viola Terzijska soll es deshalb noch einige weitere besondere Angebote geben – etwa eine Wunschfilmaktion, die Filmwoche unter dem Motto „Musik und Tanz“ im Oktober oder auch die Filmcafé-Reihe von September bis Januar 2016.

„Wir haben jährlich etwa 22 000 Besucher. Diese Zahl konnte in den Jahren 2013 und 2014 in etwa konstant gehalten werden“, sagt Viola Terzijska, was sie aber auch den zahlreichen Aktionen zuschreibt. Werbung und ständiges am Ball bleiben seien unbedingt nötig. So ist denn auch der Blick ins Jahr 2016 mit einer neuen Idee verbunden. Denn dann soll es eine Kinoveranstaltung auf der Freilichtbühne auf dem Amtshof in Wittstock geben.

Von Björn Wagener

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