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Ostprignitz-Ruppin Kinostarttermin für „Hanni und Nanni“
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kinostarttermin für „Hanni und Nanni“
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00:17 26.03.2017
Bei „Hanni und Nanni“ – hier die beiden Hauptdarstellerinnen – dreht sich so einiges um Pferde. Quelle: Universal Pictures
Neustadt

Nach „Der junge Karl Marx“, der unlängst seine Premiere hatte, folgt nun mit „Hanni und Nanni 4 – Mehr als beste Freunde“ der nächste Kinofilm, an dem nicht nur unzählige Komparsen aus der Region mitwirkten, sondern bei dem es auch etliche wiedererkennbare Motive zu sehen gibt. Das ist zumindest dem Trailer zu entnehmen und so einigen Werbefotos.

Viele Statisten wurden im Sommer vorigen Jahres in der Region gesucht, maßgeblich Kinder. „Mit den Zwillingen Hanni und Nanni nach Lindenhof! Kinder aus dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin können sich einen Traum erfüllen und dabei ihr Taschengeld etwas aufbessern“, hieß es. Speziell wurden auch Kinder gesucht, die gut reiten können. In Brandenburgs Pferdehauptstadt waren sie dafür an der richtigen Adresse: Auf dem Gelände des Haupt- und Landgestüts in Neustadt entstanden sämtliche Pferdeszenen des Filmes. Ausnahme: Mit den Tieren wurde auch an der Badestelle bei Bork am Obersee gedreht. Die Kinder des dortigen Ferienlagers konnten das hautnah miterleben. „Das war für viele schon ziemlich interessant“, erinnert sich der Betreuer Ronny Leßmann. Aber auch im Schloss Ganz, dessen Interieur bereits für viele Filme als Kulisse diente, wurde gedreht.

Der den Kyritzer Obersee kennt, dem dürfte auffallen, dass auch an der Badestelle bei Bork eine Filmszene gedreht wurde. Quelle: Universal

Am Ende dürfte der unwissende Zuschauer nicht erkennen, dass das Internat „Lindenhof“ aus mehreren Schlössern Ostdeutschlands zusammengeschnitten ist. Den jeweiligen Einheimischen indes sollte das nicht verborgen bleiben.

Auch so manches Neustädter Pferd übernahm eine Statistenrolle

Auf dem Gestüt in Neustadt arbeitete das Filmteam im Spätsommer knapp zwei Wochen lang. Mitarbeiter und Besucher der Anlage kannten solchen Trubel bis dahin nicht: Scheinwerferbatterien, Menschen mit Sprechfunkgeräten, eine ganze Flotte Lastwagen – vollgestopft mit Technik. Der Stall 1 des Landgestüts und der romantische „Schlüterpaddock“ an der Allee zum Hauptgestüt dienten als Kulissen. Einige von den dortigen Pferden durften Statistenrollen übernehmen. Die tierischen Hauptdarsteller jedoch hatten die Filmemacher selbst mitgebracht. Es geht in der Geschichte schließlich auch um ein störrisches Pferd. „So was haben wir hier ja gar nicht“, hieß es dazu aus dem Gestüt. Und die Geschäftsführerin Regine Ebert hatte erklärt: „Ich finde das total spannend.“ Zudem bedeutete der Filmdreh für die Gestüter auch zusätzliche Arbeit: Typische Utensilien aus der Pferdehaltung waren am Set immer wieder gefragt.

Kinostart für „Hanni und Nanni – Mehr als beste Freunde“ als eine Teilverfilmung von Enid Blytons Kinderbuchreihe ist am 25. Mai. Neben den Hauptdarstellerinnen Laila und Rosa Meinecke spielen unter anderen Jessica Schwarz, Boss-Hoss-Sänger Sascha Vollmer, Maria Schrader, Katharina Thalbach und Henry Hübchen mit.

Von Matthias Anke

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