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Ostprignitz-Ruppin Kirchengemeinde will Gotteshaus 2017 sanieren
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kirchengemeinde will Gotteshaus 2017 sanieren
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00:17 29.08.2016
Noch ist unsicher, ob es Geld für die Kirche in Darritz gibt. Quelle: Foto:  Peter Geisler
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Darritz

Wenn die erhoffte Hilfe nächstes Jahr kommt, dann wollen der Förderverein und die Kirchengemeinde gewappnet sein. Noch steht zwar nicht fest, ob es Unterstützung von der Landeskirche, dem Kirchenkreis und aus dem Staatskirchenvertrag für die Sanierung des Darritzer Gotteshauses gibt. Wenn das Geld aber kommt, dann ist klar, dass sich auch die Region an dem Bauvorhaben finanziell beteiligen muss.

Etwa 190 000 Euro werden für die Erneuerung der Fassade, des Dachs, der Fenster und des Gebälks benötigt. Rund 20 Prozent wird die Kirchengemeinde Temnitz dabei berappen müssen, schätzt Joachim Pritzkow, der Vorsitzende des Gesamtgemeindekirchenrates und Baufachmann in einem. „Hoffentlich wird’s nicht mehr, denn das wäre ein Harakiri.“ Um die Summe überhaupt aufbringen zu können, hat die Kirchengemeinde in diesem Jahr den Gürtel etwas enger geschnallt und sich nicht so viele Bauprojekte geleistet wie sonst in der jüngsten Vergangenheit (die MAZ berichtete). Ob die Förderung kommt und welcher Eigenanteil dann auch wirklich zu zahlen ist, das werde sich voraussichtlich erst im Februar oder März 2017 entscheiden, so Pritzkow.

Konzert für die Bausparbüchse

Bis dahin will die Kirchengemeinde ihrem Sparkurs folgen, aber auch ein paar Veranstaltungen in Darritz für das nötige Kleingeld organisieren. Am Sonntag, 28. August, zum Beispiel treten Karin Burtscher (Geige) und Juliane Felsch-Grunow (Orgel) in der Kirche auf. Spenden, die für den Eintritt zum Konzert und beim Kuchenverkauf bei der anschließenden Plauschtafel eingenommen werden, wandern direkt in die Bausparbüchse.

Wofür das Geld ausgegeben wird, das hat die Gemeinde mit Statikern, Restauratoren und Denkmalschützern längst erkundet. Die morschen Deckenbalken, die Nassfäule und die Trockenstarre müssen behandelt, die Nagekäfer und der Hausbock vertrieben, das undichte Dach neu gedeckt, die Fassade gereinigt, ausgebessert und neuverfugt, die eichenen Rahmen der sieben großen Fenster erneuert und deren Scheiben neu verbleit werden.

Die Kirche von Darritz ist zwischen 1845 und 1848 erbaut worden. Bis heute ist dort die bauzeitliche Ausstattung fast vollständig erhalten, was sie zu einem besonderen Beispiel der Architektenkunst der Schinkel-Nachfolge macht. Heute gehört das Gotteshaus zu den Hauptgottesdienstorten der großflächigen Gesamtkirchengemeinde Temnitz.

Hinweis: Das Konzert in der Kirche beginnt um 15 Uhr. Eintrittsgeld wird nicht verlangt, Spenden sind gern gesehen.

Von Celina Aniol

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