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Ostprignitz-Ruppin Kita-Geld soll für Kitas ausgegeben werden
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kita-Geld soll für Kitas ausgegeben werden
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14:22 03.03.2017
Fraktion will, dass die Rückzahlung des Kita-Betreibers nicht im allgemeinen Etat landet, sondern gleich wieder für Kindergärten ausgegeben wird. Quelle: Foto: Aniol
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Zechinerhütte/Rheinsberg

Wenn die Jüngsten nach einer Spielplatzrunde in der Kita „Hüttenzwerge“ ihre Hände saubermachen wollen, dann haben sie ein Problem. Die Waschbecken in Zechlinerhütte sind nämlich viel zu hoch. Da hilft nicht einmal der Zehenspitzentrick: Mit diesem baumeln zwar immerhin die Arme über dem Beckenrand – das Wasser erreichen die Kinder dennoch nicht. Ähnlich sieht es bei den Toiletten aus: Die Unterdreijährigen erreichen die Sitze nicht. „Die Höhe muss unbedingt so schnell wie möglich angepasst werden“, fordert Frank-Rudi Schwochow, Vorsitzender der Rheinsberger Fraktion BVB/Freie Wähler/FDP. Das Problem: Im diesjährigen Etat der Stadt ist diese Ausgabe von etwa 15 000 Euro nicht eingeplant. Die Fraktion hat aber eine Idee, woher das Geld dafür kommen könnte.

Die Kommune zahlt jährlich einen Pauschalbetrag an die Arbeiterwohlfahrt (Awo), die Kindergärten in der Kernstadt, in Zechlinerhütte sowie in Flecken Zechlin betreibt. Meistens wird diese Summe aber nicht ganz ausgegeben. Der Rest – zwischen 10 000 und 80 000 Euro – fließt im darauffolgenden Jahr zurück in die Stadtkasse. Allerdings so spät, dass er meistens nicht mehr für andere Ausgaben verplant werden kann, sondern auf der hohen Kante landet. „Es wäre aber sinnvoller, wenn wir das Geld gleich wieder für Vorhaben im Kindergartenbereich ausgeben würden“, so Schwochow. In diesem Jahr sollte die Summe aus seiner Sicht für die Sanierung der veralteten Wasch- und Toilettenräume in Zechlinerhütte verwendet werden. Passenderweise ist sie diesmal ungefähr gleich hoch wie die Kosten des Umbaus. Kämmerer Andreas Neubert hält diesen Vorschlag für umsetzbar.

Der Rheinsberger Sozialausschuss folgte diesem Vorstoß jedoch nicht, da er zum Zeitpunkt der Beratung noch nicht mit Zahlen untersetzt war. Drei Mitglieder stimmten dafür, drei dagegen. Nun sollen am 13. März die Stadtvertreter entscheiden. Die Diskussion darüber ist allerdings in dieser Sitzung nach der Etatberatung angesetzt. Dann also, wenn bereits keine neuen Ausgaben mehr zugelassen sind.

Von Celina Aniol

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