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Ostprignitz-Ruppin Kita im Gotteshaus
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kita im Gotteshaus
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00:18 06.09.2017
Festgesang der Kita-Kinder zum Festakt in der Radenslebener Kirche aus Anlass des Trägerwechsels ihrer Einrichtung. Quelle: Cornelia Felsch
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Radensleben

Bunte Luftballons und Fähnchen schmückten beim Festakt den Altarraum der Radenslebener Kirche. Die Bänke waren besetzt wie sonst nur an Heiligabend, und ungewöhnlich viele Kinder gehörten zu den Gästen. Der älteste Kindergarten der Region – die Kita Blaustern in Radensleben – wird nun wieder in die Trägerschaft der evangelischen Kirche übernommen Am Sonntagvormittag fand aus diesem Anlass ein Festakt statt, zu dem auch Superintendent Matthias Puppe und Radenslebens Ortsvorsteher Hardy Richter einige Grußworte sprachen. Katrin Köppen und Insa Holtmann vom Arbeitersamariterbund (ASB) nahmen den Dank der Kirchengemeinde entgegen.

Reise in die Zukunft

„So mancher erinnert sich sicher noch an die schwere Entscheidung vor elf Jahren, als wir den Kindergarten aus Kostengründen aufgeben mussten“, sagte die Pfarrerin Rose Möllhoff-Mylius. „Aber er konnte erhalten bleiben, und dafür danken wir dem ASB.“ Die Kirchengemeinde Radensleben ist jetzt nicht mehr eigenständig, sondern gehört nun zur Gesamtkirchengemeinde Protzen-Wustrau-Radensleben und hat sich entschlossen, einen neuen Kindergarten für 40 Kinder zu bauen. 2019 wird der Radenslebener Nachwuchs dann in neue Räume einziehen. Für die 169 Jahre alte Einrichtung ein großer Schritt. Pfarrerin Möllhoff-Mylius hatte für die Reise bereits symbolisch einen Koffer gepackt, und nicht nur die Kinder waren am Sonntag auf den Inhalt gespannt. Für eine große Reise braucht man Wegzehrung. Aber auch ein dickes Buch hatte die Pastorin eingepackt. „Ein Buch mit vielen alten aber dennoch interessanten Geschichten“, sagte sie und überreichte den frisch eingeführten Mitarbeiterinnen eine Bibel für den Kindergarten.

Wechsel der Generationen

Elisabeth Krüger, Michaela Krüger, Cindy Rönnefahrth, Christine Osterwald und Beate Stein werden sich um die Kinder kümmern, die zur Feier des Tages ein fröhliches Lied anstimmten. Etwas melancholisch aber glücklich war an diesem Tag Renate Przybylski zumute. Sie hatte von 1973 bis 2006 in dem Kindergarten gearbeitet. „Heute habe ich viele meiner Kinder hier wiedergesehen – allerdings als Eltern“, sagte sie. „Ich bin heute sehr gerührt und glücklich, dass die Kirche nun wieder den Kindergarten übernimmt.“ Auch Martin Homa, der dem Ortsbeirat angehört, ist froh über diesen Tag. „Der Trägerwechsel ist ja auch an den Neubau gekoppelt, und das ist natürlich sehr positiv.“ Von der neuen Kita profitieren dann auch seine beiden Söhne, die zwei und fünf Jahre alt sind.

Von Cornelia Felsch

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